Huffington Post sagt Nein zu Bezahlinhalte-App

Publishing Die Huffington Post gibt ihre erst kürzlich gestartete Magazin-App kostenlos her. Die bisher erschienenen Ausgaben wurden verkauft – für 99 Cent Pro Ausgabe. Nun setzen die HuffPo-Macher um Arianna Huffington wieder auf werbefinanzierten Gratis-Content.

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Erst Anfang Juni war der neue Tablet-Ableger des Onlinemagazins an den Start gegangen. Ein Monats-Abo sollte 1,99 Dollar kosten, der Bezug für ein ganzes Jahr 19,99 Dollar. Bereits nach nur wenigen Ausgaben zieht die AOL-Tochter nach einem Bericht Capital New York die Reißleine.

Vor wenigen Tagen gab die News Corp. bekannt, dass die Redaktion des Tablet-Magazins The Daily um 50 Stellen abgebaut wird. Ganz offensichtlich haben eigenständige Tablet-Marken Probleme, ausreichend Käufer für ihre Produkte zu finden. Im Fall der HuffPo kommt dazu, dass die Webseite kostenlos verfügbar ist – und eine Bezahlapp offenbar bei der Leserschaft weniger Akzeptanz erfährt.

Tim O´Brien, Chefredakteur des HuffPo-Tablet-Magazins, hatte zum Start noch gesagt: "Wir glauben, hier ein Premiumprodukt zu haben, das es verdient hat, ein Preisschild zu bekommen." 

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