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Weltbild setzt auf Digitalisierung

Der Deutsche Buchhandel spürt den Druck der Digitalisierung. Im Geschäftsjahr 2011/12 blieb Weltbild nach eigenen Angaben leicht unter dem Niveau des Vorjahres und erwirtschaftete einen nicht konsolidierten Gesamtumsatz von 1,59 Milliarden Euro. Im Online- und Mobile-Commerce kamen allerdings über 1 Million Neukunden dazu.

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"Wir haben den Klimawandel im europäischen Buchmarkt vorhergesehen und unsere Hausaufgaben frühzeitig gemacht. So stehen wir heute an der Spitze des Wandels zu Multichannel und E-Book", betont Carel Halff, Vorsitzender der Weltbild-Geschäftsführung. Weltbild liege mit einem Internetanteil von 40 Prozent weit über dem Schnitt der Buchbranche. 
Immer wichtiger wird vor allem das E-Book-Geschäft. "Noch liest die Mehrheit der Deutschen gedruckte Bücher, doch E-Books legen rasant zu. Schon heute erwirtschaften wir deutlich mehr als zehn Prozent unseres Online-Buchumsatzes über E-Books, Tendenz weiter steigend", sagt Halff. Der eigenen E-Book-Reader soll bereits in einer hohen sechsstelligen Zahl verkauft worden sein. Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2012 planen Weltbild und Hugendubel die Einführung eines neuen populären E-Book-Readers.
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Im neuen Geschäftsjahr steht eine Änderung der Gesellschafter-Struktur der Verlagsgruppe an. Die katholischen Eigentümer hatten im Juni 2012 erklärt, ihre Anteile an Weltbild in eine noch zu gründende Stiftung einzubringen.
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