Porno-Gucker erobern öffentliche Räume

Publishing In den USA gibt es eine Diskussion wie man damit umgeht, dass offenbar immer mehr Leute in der Öffentlichkeit Pornografie konsumieren. Die Bücherei von San Francisco behilft sich damit, dass einige Computer mit einem Sichtschutz ausgerüstet wurden, so dass nur noch Derjenige direkt am Rechner den Bildschirm sieht. In New Jersey gibt es einen Gesetzentwurf, der den Pornokonsum im Straßenverkehr verbieten soll, da Verkehrsunfälle drohen.

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Die öffentliche Bücherei in San Francisco hat 18 Internet-Plätze mit Sichtschutz ausgestattet, berichtet die New York Times. Bücherei-Besucher hatten sich beschwert, dass immer öfter Leute an den öffentlichen Bildschirmen pornografische Inhalte anschauen. Außerdem sollen an allen Internet-Plätzen Warnhinweise angebracht werden, auf andere Bücherei-Besucher Rücksicht zu nehmen.

Im US-Bundesstaat New Jersey wurde ein Gesetzentwurf eingebracht, der das Anschauen von obszönem Material im Straßenverkehr verbieten soll. Gemeint sind vor allem DVD-Spieler in Autos oder Laptops in Bussen oder Zügen, deren Bildschirme von unbeteiligten Personen gesehen werden könnten. Ähnliche Gesetze gibt es bereits in Tennessee, Louisiana und Virginia.

Die Anti-Pornografie-Bewegung Morality in Media hat zudem eine Kampagne “No Porn on the Plane” gestartete. Hier geht es darum, den Pornokonsum in Flugzeugen zu ächten – offenbar auch ein zunehmendes Problem, da immer mehr Flugpassagier Medien auf mitgebrachten Laptops anschauen. Die Fluggesellschaft Delta hat bereits Verhaltensregeln erlassen, die besagen, dass Passagiere kein anstößige Material während eines Flugs schauen dürfen. Rechtlich ist dies aber nicht klar geregelt.

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