„Popstars“ verliert weiter an Boden

Fernsehen ProSiebens Casting-Soap "Popstars" lief erneut schwächer als in der Vorwoche. Nach Marktanteilen von 15,2% und 13,3% gab es diesmal 12,9% und damit nur noch einen Punkt mehr als das Sender-Normalniveau der vergangenen 12 Monate von 11,9%. In den Tages-Charts des jungen Publikums landete die Reihe auf Platz 4 hinter RTL- und Sat.1-Programmen und musste sich beinahe auch noch dem ZDF-Film "Das Schwiegermonster" geschlagen geben. Tagessieger: "GZSZ" und "Die große Show der Naturwunder".

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Der Donnerstag bei den 14- bis 49-Jährigen:

1,69 Mio. junge Zuschauer reichten der RTL-Soap für einen gewohnt starken Marktanteil von 21,1% und den Tagessieg. Dahinter folgen mit ungewöhnlich knappem Abstand Prime-Time-Programme von fünf verschiedenen Sendern: "Alarm für Cobra 11", "Criminal Minds", "Popstars", "Das Schwiegermonster" und "Riddick – Chroniken eines Kriegers" bescherten RTL, Sat.1, ProSieben, dem ZDF und Vox 1,30 Mio. bis 1,40 Mio. 14- bis 49-Jährige. Wenn sich so viele Sender auf gleichem Niveau gegenseitig die Zuschauer wegnehmen, leiden meist die größeren Sender. Und so blieb "Cobra 11" mit den 1,40 Mio. jungen Zuschauern auch bei unschönen 13,6% hängen. "CSI" fiel um 21.15 Uhr mit 1,09 Mio. und 9,8% sogar unter die 10%-Marke und um 22.15 Uhr mit 0,78 Mio. und 8,7% noch weiter darunter. Die Serie verlor damit auch gegen "Criminal Minds" von Sat.1, das um 20.15 Uhr mit 1,01 Mio. und 9,8% noch verhalten startete, danach aber mit 1,38 Mio. (12,4%) und 1,25 Mio. (14,0%) deutlich zulegen konnte.

Die "Popstars", die mit 1,36 Mio. auf 12,9% zurück fielen, sollten weitere Marktanteilsverluste möglichst vermeiden, wenn sie nicht unter die Sender-Normalwerte rutschen möchten. Diskussionen über die Zukunft der Reihe werden ohnehin schon entstehen. "We love Lloret" konnte im Vergleich zur Vorwoche hingegen wieder zulegen: Nach 12,8% und 10,0% gab es diesmal mit 0,89 Mio. solide 11,5%. Den Sprung in die Top 5 schaffte unterdessen der ZDF-Film "Das Schwiegermonster": Mit 1,34 Mio. gab es 12,5% – ein großartiges Ergebnis für den Sender. Das "heute-journal" sahen anschließend noch 0,95 Mio. (8,8%). Im Ersten kam "Die große Show der Naturwunder hingegen nur auf 0,65 Mio. und 6,0%, besser lief es zuvor für die 20-Uhr-"Tagesschau" mit 0,78 Mio. und 9,1%.

In der zweiten Privat-TV-Liga lief es wie angedeutet für den Vox-Kracher "Riddick – Chrniken eines Kriegers" am besten: 1,30 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen 12,2%. RTL II katapultierte sich mit "Berlin – Tag & Nacht" am Vorabend auf 1,00 Mio. unm 14,5%, in der Prime Time erreichten "Die Kochprofis" mit 0,62 Mio. solide 6,0%, der "Frauentausch" mit 0,93 Mio. starke 9,0%. Die kabel-eins-"Summer Games" wurden in Woche 2 hingegen zum Flop: Ganze 0,38 Mio. sahen noch zu – desaströse 3,6%.

Der Donnerstag im Gesamtpublikum:

Insgesamt gab es in der Prime Time keinen Fünfkampf, sondern allenfalls einen Zweikampf um die Spitzenposition. Am Ende setzte sich "Die große Show der Naturwunder" der ARD mit 4,61 Mio. und guten 15,7% gegen den ZDF-Film "Das Schwiegermonster" durch, den 4,10 Mio. auf immerhin 14,0% hievten. Auf den weiteren drei Plätzen folgen öffentlich-rechtliche Info-Programme: die 20-Uhr-"Tagesschau", das "heute-journal" und "Kontraste" mit 3,58 Mio. bis 3,88 Mio. Stärkste Sendung der Privaten war "Alarm für Cobra 11" – mit 3,34 Mio. und 11,7%.

Abseits der großen drei Sender setzte sich die Sat.1-Serie "Criminal Minds" an die Prime-Time-Spitze: Um 21.15 Uhr erreichte die stärkste der drei Folgen 2,68 Mio. Krimifans und 9,4%. "Riddick – Chroniken eines Kriegers" sahen bei Vox unterdessen 1,92 Mio. Leute, ProSiebens "Popstars" mussten sich mit 1,83 Mio. Sehern zufrieden geben, RTL IIs "Frauentausch" lief bei 1,50 Mio. und die kabel-eins-"Summer Games" bei ganzen 0,62 Mio. Über die Mio.-Marke und sogar noch vor RTL II schob sich der "Polizeiruf 110" des WDR Fernsehens, dem 1,68 Mio. sehr gute 5,7% bescherten. Auch das NDR Fernsehen erreichte im Abendprogramm mehr als 1 Mio. Leute: Mit zwei "mare TV"-Ausgaben 1,07 Mio. und 1,24 Mio., mit der 22-Uhr-Komödie "Nicht mit mir, Liebling" sogar 1,33 Mio. (6,4%).

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