Papst-Titel: 160 Beschwerden gingen beim Presserat ein

Publishing Beim deutschen Presserat sind 160 Beschwerden gegen das Titelbild der Satirezeitschrift Titanic eingegangen. Das Blatt hatte den Papst mit vorne (gelb) und hinten (braun) befleckten Gewand gezeichnet. Benedikt XVI. hatte darauf eine Unterlassung gegen Titanic erwirkt. Ein angekündigter Widerspruch der Frankfurter sei beim landgericht Hamburg eingereicht worden, sagte Chefredakteur Leo Fischer gegenüber der Agentur dapd.

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Das Landgericht wird nach Sichtung der Begründung des Widerspruchs über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Verbreitung der Papst-Bilder wurde durch das Gericht untersagt. In der neuen Ausgabe, die am 27. Juli erscheint, werde man auf das Verbot reagieren, kündigte Fischer an.

Beschwerden beim Presserat gingen vor allem von Privatpersonen ein, aber auch von katholischen Organisationen, berichtet dapd. Nun will sich der Beschwerdeausschuss mit dem umstrittenen Titelbild befassen, allerdings erst am 27. September. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich bis dahin die Aufregung um die Papst-Darstellung gelegt hat.

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