Buchmarkt USA: E-Book-Umsätze wachsen

Publishing Es gibt mal wieder aktuelle Zahlen, die den Buchmarkt in den USA betreffen und die einige interessante Erkenntnisse über den Trend hin zum E-Book liefern. Die New York Times berichtet über die jährliche BookStats-Befragung, bei der rund 2.000 US-Verlage verschiedenster Größen zu ihren Verkäufen 2011 befragt wurden.

Werbeanzeige

Es gibt mal wieder aktuelle Zahlen, die den Buchmarkt in den USA betreffen und die einige interessante Erkenntnisse über den Trend hin zum E-Book liefern. Die New York Times berichtet über die jährliche BookStats-Befragung, bei der rund 2.000 US-Verlage verschiedenster Größen zu ihren Verkäufen 2011 befragt wurden.

Dabei lassen sich drei Trends erkennen:

1. E-Book-Umsätze wachsen weiter. Die Umsätze mit E-Books von US-Verlagen haben sich im vergangenen Jahr laut BookStats mehr als verdoppelt. und sind von 869 Mio. US-Dollar in 2010 auf 2,07 Mrd. US-Dollar angewachsen. Insgesamt machten E-Books 15,5% der Gesamt-Umsätze der US-Buchverlage aus.

2. Die Buchbranche befindet sich stabil auf hohem Niveau. Die Verkäufe von gedruckten Büchern gingen zwar von 12,1 Mrd. US-Dollar auf 11,1 Mrd. US-Dollar zurück – bezieht man aber alle Arten der Veröffentlichung ein, gewann die Branche sogar leicht an Umsätzen, und zwar 0,5% von 13,9 auf 13,97 Mrd. US-Dollar. Mit verantwortlich für den anhaltend hohen Umsatz war u.a. der Erfolg der Jugendbuchreihe “The Hunger Games” (“Die Tribute von Panem”), deren erster Teil auch erfolgreich verfilmt wurde.

3. Stationärer Buchhandel bleibt wichtig. Obwohl die große US-Buchhandelskette Borders pleite ging, haben sich Befürchtungen von einem Massensterben der Buchläden nicht bestätigt. Buchläden waren in den USA auch in 2011 der größte Vertriebskanal von Büchern, vor E-Book-Plattformen und Online-Stores. Der Anteil des E-Commerce bei den Buchverkäufen wächst aber.

Was können wir daraus lernen? Vielleicht, dass es in Sachen E-Books und gedruckte Bücher ebensowenig ein Entweder-Oder geben muss wie bei Online-Läden und stationären Buchläden. Die Buchbranche in den USA scheint mit einem Sowohl-Als-Auch gut zurechtzukommen.

Werbeanzeige

Alle Kommentare

  1. just ordinary people who sold the world ,Took me time to understand all of the comments, but I seriously enjoyed the write-up. It proved being really helpful to me and Im positive to all of the commenters right here! Its constantly nice when you can not only be informed, but also entertained! I am certain you had enjoyable writing this write-up

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige