„Wir reden nicht von Kavaliersdelikten“

Publishing Geo-Chefredakteur Peter-Matthias Gaede hat sich in mehreren Beiträgen als Verfechter des Urheberrechts auch im Internet positioniert. Zuletzt veröffentlichte er einen Aufruf, der Print-Chefredakteuren eine gemeinsame Stimme in der Debatte geben sollte. Im MEEDIA-Interview zieht Gaede nun die Bilanz seiner Aktion. Rund 60 namhafte Chefredakteurre haben den Appell unterzeichnet. Peter-Matthias Gaede: "Man könnte es als wohltemperierten Erfolg bezeichnen."

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Die Politik hat der ACTA-Initiative eine massive Abfuhr erteilt. Haben Sie damit gerechnet?

Mit der Eindeutigkeit dieses Neins habe ich nicht gerechnet. Vielleicht ist es Ergebnis einer Politik, die sich der öffentlichen Debatte nicht wirklich ausgesetzt hat. Mir scheint das letztlich ein Hinterstubenthema geblieben zu sein.

Dennoch hat es auch bei den Spitzenpolitikern viele Sympathien für eine Stärkung der Urheberrechte im Internet gegeben.

Bei allzu vielen ja wohl nicht. Womöglich hat es dem Thema Urheberrecht im Bereich immaterieller Leistungen auch nicht gut getan, so sehr hinter dem Thema Produktpiraterie im Hardware-Bereich zu verschwinden. Es ist ja verständlich, dass sich Menschen mehr darüber empören, wenn nachgemachte Bremsscheiben aus Taiwan nicht funktionieren oder gefälschte Medikamente eine fatale Wirkung haben, als wenn sich etwa ein Schriftsteller oder Musiker oder auch Journalist darüber beschwert, wie er von seinem Werk enteignet wird. Plagiat oder Fälschung hier, nur kostenlose Vervielfältigung und Weitergabe dort: Das sieht auf den ersten Blick so grundverschieden aus. Aber zum Beispiel Arbeitsplätze kann es hier wie dort kosten.

Bei Ihrem Vorstoß haben Sie konkret die Chefredakteure angesprochen. Viele, um die 60, haben Ihren Appell unterschrieben – aber nicht alle.

Nein, natürlich nicht alle. Schon deswegen nicht, weil ich längst nicht an alle geschrieben habe, nur gewissermaßen stichprobenartig an eine Minderheit. Ich wollte und konnte nicht abendfüllend zum Headhunter werden.

Was hat Sie denn auf die Idee gebracht?

Es war die Wut des Sven Regener, es war das Streitgespräch des Musikers Jan Delay mit einem Mitglied der Piraten-Partei im „Spiegel“, es war die Schriftsteller-Initiative in der „Zeit“, die mich haben denken lassen, Mensch, und was unternehmen wir Journalisten eigentlich in einer doch immerhin fundamentalen Frage wie dem Umgang mit dem Urheberrecht – und der These in großen Teilen der Netzgemeinde, es gehöre auf den Müllhaufen oder mindestens in einen ganz stillen Winkel der Geschichte.

Wie kam es zu dem Brief an die Chefredakteure?

Ich habe an Kolleginnen und Kollegen geschrieben, die ich kenne. Natürlich auch die im eigenen Haus. Außerdem an die Chefredaktionen größerer Regionalblätter. Und bewusst auch an Chefredaktionen von Zeitschriften aus völlig unterschiedlichen Genres. Es sind, was ich schön finde, Vertreter so gut wie aller großen Zeitschriftenverlage dabei. Und viele wichtige Zeitungshäuser.

Aber einige große Namen fehlen…

Ja, SZ und FAZ, Spiegel und auch Zeit.

Warum?

Ich habe keine Ursachenforschung betrieben. Die Kollegen haben nicht geantwortet, und ich habe daraufhin auch nicht nachgehakt. Das hätte schwerlich zur Dimension einer ganz spontanen kleinen Initiative von mir gepasst und wäre mir zu pompös vorgekommen. Aber ich nehme an, dass die betreffenden Kollegen der Ansicht sein können, Fragen und Antworten in der Debatte um das Urheberrecht immer wieder zur Genüge direkt in ihren Blättern abzuhandeln. Dass sie aus diesen Blättern also nicht heraustreten müssen. Man nehme nur den Kommentar zur ACTA-Entscheidung zum Beispiel in der FAZ, dann wird auch so eine Position sehr deutlich. Viele andere von mir kontaktierte Medien können das so nicht, Genre-bedingt. Und vielleicht behagt auch manchem Kollegen, ganz unabhängig von einer womöglich vorhandenen inhaltlichen Übereinstimmung bei dem Thema, das Mittel der Unterschriftenaktion über alle Verlagsgrenzen hinaus nicht so sehr.

Trotzdem scheinen Sie mit dem Ergebnis zufrieden zu sein.

Man könnte es als wohltemperierten Erfolg bezeichnen. Ein Tsunami ist die Sache nicht geworden, aber wie auch? Für mehr Unterstützung hätte ich die Adresskartei der bundesdeutschen Medienlandschaft systematisch abarbeiten müssen. Dass ich dies nicht getan habe, wird mir hoffentlich nicht als Halbherzigkeit ausgelegt. Ich wollte einfach einen Anstoß geben. Bei jenen, die den Schriftsteller-Aufruf initiiert haben, ist dieser Anstoß bekannt. Und trifft dort auf Dank. Und ich nehme an, dass auch Berlin die Sache wahrnehmen wird. Und wenn es das nicht tun sollte, können wir dafür sorgen, dass sich dies zumindest bei Frau Leutheusser-Schnarrenberger ändert.

Ist die Aktion damit abgeschlossen?

Fürs Erste ja. Es sollte ein Hallowach-Ruf sein, und ich hoffe, dass darauf nicht wieder der Tiefschlaf folgt. Immerhin unterstützen nicht allzu oft rund 60 Chefredakteure ganz unterschiedlicher Medien das Briefchen eines einzelnen.

Dennoch ist es doch bei einer so zentralen Angelegenheit für die Medienhäuser merkwürdig, dass Sie eine Ein-Mann-Aktion starten mussten…

Ich könnte mir vorstellen, dass es ein gewisses Gefühl der Hilflosigkeit gibt. Eine Hilflosigkeit, die uns auch von der Politik gerade vorgemacht wird. Für einige andere sind wahrscheinlich auch die Einschläge noch nicht nahe genug gekommen. Außerdem sind ganz konkrete Forderungen zu einer Neuregelung des Urheberrechts im digitalen Zeitalter ja auch schwer bereits zu destillieren. Man könnte schon von Ohnmachtsgefühlen angefallen werden, wenn man sich bloß überlegt, wie ungeheuer schwierig es ist, den illegalen Tauschbörsen beizukommen. Unserem Verlag und anderen ist das in Spanien soeben mal wieder gelungen; in einem Einzelfall, nicht aber flächendeckend.

Das funktioniert aber nur mit Hilfe der Behörden, oder?

Ja. Sie brauchen ja erst einmal einen richterlichen Beschluss, um überhaupt die Trails der Datenströme nachzuvollziehen. Das war auch bei Megaupload so, da musste zunächst mühsam ermittelt werden, wo auf der Welt überhaupt die Server stehen. Für jemanden, der weder Kriminalist noch Jurist ist, ist es schwer zu sagen, zu welchen Lösungen wir da kommen können. Mir geht es deshalb auch erst einmal um Einstellungsfragen, um Attitüden. Zum Abstimmungsergebnis über ACTA hieß es feierlich, dies sei ein großer Sieg für die Demokratie, ein Sieg für die Freiheit. Nur: Mit Demokratie und Freiheit verbinde ich Redefreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, Versammlungsfreiheit, die Möglichkeit der Partizipation an politischen Prozessen, nicht aber unbedingt die Freiheit des kostenlosen Zugriffs auf alles, nicht einmal eine Preisgestaltung und Rabattierung auf geistige Erzeugnisse, die der Endabnehmer bestimmt. Das Internet ist kein kapitalismusfreier Raum. Das mag man bedauern, aber solange die Waren, die auch dort gehandelt werden, nicht kostenlos zu produzieren sind, kann man schwerlich erwarten, dass man sie kostenlos bekommen muss. Die falschen Erwartungen, die da geweckt werden, die sind mein Thema.

Gerade viele freie Autoren haben aber Sympathien für die von Ihnen kritisierte Haltung und werfen den Verlagen vor, ihrerseits Urheberrechte zu missachten oder auszuhebeln.

Ich kann mich da nur wiederholen: Dass es Häuser gibt, die Journalisten schlecht bezahlen oder ihnen Buy-out-Klauseln abverlangen, ist das eine. Traurig genug. Aber wir können doch nicht das ganze Thema Urheberrecht mit dem Fingerzeig auf diese Häuser abhandeln! Warum ist es offenbar so schwer zu verstehen, dass sich nicht die Bohne an der vielfach schon schwierigen Lage von Journalisten ändern wird, wenn auch noch auf Konsumentenseite die Erwartung gefördert wird, es müsse die Inhalte möglichst kostenlos geben? Das eine hängt doch mit dem anderen zusammen! Von was bitte soll ein Journalist bei einer Zeitschrift bezahlt werden, wenn nicht von seinen Lesern? Oder sollte er nur noch aus den Anzeigenerlösen bezahlt werden? Welchen Journalismus werden wir dann haben?

Wäre da nicht die logische Konsequenz, dass man auch Gratis-Newsportale wie stern.de abschafft?

Solange die Inhalteanbieter und -bewerber die Entscheidung fällen, ihr Angebot den Usern gratis zu offerieren, weil sie ein anderes Finanzierungsmodell haben, ist es ihre Sache. Aber das Recht auf Urheberseite muss ja grundsätzlich bestehen bleiben, darüber zu entscheiden, ob man etwas frei anbietet oder nicht. Ich empfände es als Aufruf zur Enteignung, wenn Nutzer sagen würden, weil ihr mit Gratis-Websites begonnen habt, habt ihr damit eine Tradition gegründet, auf deren Basis wir nun den Anspruch haben, dass dies immer und überall und für jeden Inhalt und für jede Leistung gefälligst so weiterzugehen hat.

Gibt es denn eine Vielzahl von Fällen, in denen Ihre Inhalte gestohlen werden?

Inzwischen fast täglich bekommen wir die Nachricht, dass Geo oder eine seiner line extensions wieder irgendwo kostenfrei als Pdf zum Download angeboten wird. Wir können den Schaden schlecht quantifizieren, denn wie sollen wir wissen, wie oft diese Dateien heruntergeladen und weitergereicht werden. Aber ich sehe da eine große dunkle Wolke auf uns zukommen.

Dagegen steht die Forderung nach freiem Zugang zu Inhalten.

Frei? Das Wort „free“ beinhaltet ja beides, frei und gratis. Für einen freien Zugang zu Inhalten bin ich in jedem Fall, wir sind hier schließlich nicht in China oder der Ukraine. Aber das ist doch nicht gleichbedeutend mit umsonst.

Aber noch einmal: Was hat Ihre Aktion denn unterm Strich gebracht? Man hat das Gefühl, so ein kleines bisschen haben Sie sich auch müde gelaufen.

Falls das so erscheint, hoffe ich, um in Ihrer Metapher zu bleiben, auf einen Staffellauf. Ich bin losgerannt, ein paar nicht ganz unwichtige Frauen und Männer in anderen Chefredaktionen haben das Staffelholz übernommen, und nun möge unser Thema an Tempo gewinnen. Ich kann es nicht zu meiner neuen Hauptbeschäftigung machen, fände es aber gut, wenn immerhin dabei herauskäme, dass niemand mehr glaubt und zu glauben beginnt, die Arbeit von Journalisten und anderen Kreativen sei für lau zu bekommen.

Wenn Sie eine Idealvorstellung entwickeln würden: Was sollte aus dieser Aktion werden, dass Sie am Ende rundum zufrieden wären?

In letzter Konsequenz würde ich gerne neue, unseren Berufsstand schützende Vorschläge zum Urheberrechtsschutz von der Politik sehen. Und bis das geschieht, hätte ich nichts dagegen, wenn ich merken würde, dass das Thema in möglichst noch mehr Chefredakteuren kreiselt. Von Herrn Schirrmacher, zum Beispiel, weiß man es ja. Ich würde Post von ihm neugierig öffnen.

Gibt es denn zwischen Ihnen und den Politikern direkten Kontakt?

Nein, aber der wird sich automatisch herstellen.

Haben Sie bei der Initiative auch Fehler gemacht?

Wenn Sie anonyme Blogger fragen: eine Menge. Da gibt es einige, die mir immer wieder unterstellen, my masters voice zu sein. Also die Interessen eines Verlages nicht nur gegen die der Konsumenten auszuspielen, sondern bei dieser Gelegenheit auch gleich noch gegen die der freien Autoren. Sorry, aber das ist und bleibt bullshit. In diese Richtung ein letztes Mal: Auch der Bäckergeselle wird nur dann überleben, wenn der Bäcker Geld für das Brot bekommt. Dann wird mir vorgehalten, ich hätte nicht verstanden, dass doch gar niemand alles kostenlos wolle. Das ist nett. Nur gibt es reichlich Beweise für exakt diese Forderung. Schön zum Beispiel der Claim „Copyright ist für Verlierer“. Es kann schon sein, dass man beim Versuch, etwas klarer zu machen, zu Metaphern greift, von denen sich die Kostenlos-Fraktion kriminalisiert fühlt. Ich will nicht kriminalisieren. Aber andererseits reden wir hier nicht über Kavaliersdelikte, wenn es darum geht, den Geldwert einer journalistischen Arbeit und den Geldwert für die Vermittlung dieser Arbeit vor Freibeutern zu schützen. Was jetzt wichtig ist nach einer Periode der Hyperventilation: Es müsste eine Debatte beginnen, bei der beide Seiten konkreter werden. Ich würde zum Beispiel gerne wissen, welche Bezahlmodelle denn jenen vorschweben, die sagen, dass es auf alle Fälle nicht die Modelle der Verleger sein dürfen. Und wir müssen darüber reden, welchen Wert kreative Leistung in unserer Gesellschaft hat, nicht nur im Maschinenbau.

In der Zeit gab es in diesem Zusammenhang ein interessantes Pro & Contra. Da hieß es, der Autor sei im Webzeitalter tot und als Gegenposition, der Autor habe nie gelebt – weil jede Einzelleistung Produkt der Menschheitsgeschichte sei und deshalb der Menschheit gehöre.

Das ist eine interessante Debatte. Wenn es zu einer Mehrheitsposition würde, dass es gar keine wirklich individuelle Leistung mehr gibt, weil diese immer nur ein Amalgam aller zuvor erbrachten Leistungen ist, würden wir dem Individuum keinerlei wirklichen Fortschritt und Erkenntnisgewinn mehr zutrauen. Nur noch mehr oder weniger gute Wiederholung, nur Redundanz, nur die Neuaufbereitung des Alten. Daraus würde auch die Frage folgen: Muss man dann alles, was jemand Einzelnem gelingt, nicht für eine kollektive Leistung halten? Und gehört nicht dann jede Schöpfung gleich allen? Kein Designer mehr, der sagen darf: Ich war’s? Kein Journalist mehr, der sagen kann: So hat das noch niemand beschrieben? Und nichts mehr gehört niemandem, allen alles? Ich habe gerade eine Debatte gehabt mit über 20 jungen Leuten von der Hamburger „Texterschmiede“, der Schule für den Nachwuchs der Kreativagenturen. In den vergangenen Jahren haben wir jeweils zwei Stunden lang über die Produktionsbedingungen im Journalismus debattiert, im aktuellen Jahrgang aber ging es fast nur noch um die Rezeptionsbedingungen. Wieso, fragten die Leute, die ja „was mit Medien“ machen, steht einem eigentlich nicht kostenlos alles das zu, was ihr da produziert? Wir haben fast zwei Stunden über Urheberrecht geredet. Im Hintergrund: ein offenbar vollständig gewandeltes Bild von dem, was Journalisten so tun. Und eine Art Anspruch auf kostenlose Grundversorgung mit Kultur aller Art. Aber fände es Agentur X denn nicht bedauerlich oder gar geschäftsschädigend und die Arbeitsplätze gefährdend, wenn Agentur Y mit dem in vielen Kreativssitzungen erarbeiteten Wahnsinnseinfall von X einfach stiften gehen würde, war meine Frage. Ja, irgendwie schon… Und trotzdem.

Ist das nicht in erster Linie ein Bildungsauftrag, hier Überzeugungsarbeit zu leisten? Junge Leute müssten ja eigentlich ein Bewusstsein dafür entwickeln, im Netz für Inhalte zu zahlen und nicht nur via Flattr-Spende.

Das meine ich mit einer Diskussion, die noch breiter beginnen sollte. Wir haben inzwischen so viel Medienunterricht an Schulen, aber ich glaube, hinter der Vorstellung von Journalismus, von Schriftstellerei oder vom Komponieren steht so ein bisschen die Vorstellung, aus ein paar Buchstaben oder Noten könne mal halt jederzeit x-beliebige Kombinationen zaubern, wozu jeder in der Lage sei. Und das wäre etwas ganz, ganz anderes, als einen Airbus A 380 zu fliegen. Das eine wird der Familie Jedermann zugeschrieben, das andere höchstem Professionalismus. Ein Irrtum. Viele haben gar keinen Begriff davon, welche Qual der schreiberische Prozess sein kann, auf was man da aufsetzen muss, was man an Background haben muss, in welche Irrungen und Wirrungen man geraten kann, wenn man es ernst meint mit der Berichterstatter- oder Reporterpflicht. Und was einem misslingen kann. Die Qual des kreativen Schaffensprozesses ist sehr vielen Menschen nur schwer bewusst zu machen, übrigens auch manchen Verlegern.

Was ist Ihre Prognose, wo das hinführt?

Es kann gar nicht ausbleiben, das Thema Urheberrecht im digitalen Zeitalter neu zu definieren. Aber keinesfalls einfach so, dass die technische Zugriffsmöglichkeit das letzte Wort über die Rechte der Autoren hat. Wir haben seit längerem die Debatte zwischen Verlegern einerseits und dem Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen andererseits um die Frage, wer in dieser Gesellschaft was darfs. Da würde es mich sehr wundern, wenn man nicht in einer letzthin noch viel fundamentaleren Frage, nämlich der, was künftig mit den Inhalten von Medienhäusern insgesamt passiert, zu einer ernsteren Diskussion kommen würde.

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