Doris Heinze vor Gericht: „Ein irre großer Fehler“

Fernsehen Im Prozess gegen die ehemalige NDR-Fernsehspielchefin Doris Heinze hat die 63-Jährige am Freitag erstmals selbst zu den Vorwürfen Stellung genommen. Ihr werden Betrug, Untreue und Bestechlichkeit vorgeworfen, jeweils in besonders schweren Fällen. Heinze sprach dabei laut Spiegel Online von einem "irre großen Fehler", sie sei sich der Tragweite ihres Handelns jedoch nicht bewusst gewesen.

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Die ehemalige leitende Mitarbeiterin des NDR räumte ein, dass sie ihre Machtstellung benutzt hätte, um selbstverfasste Drehbücher sowie Stoffe ihres (mitangeklagten) Ehemanns Claus Strobel ins Programm zu hieven. Dies täte ihr leid, zumal sie eine Vertrauensstellung beim Sender bekleidet habe. Wörtlich sagte Heinze: "Ich hatte die ganze Zeit natürlich ein schlechtes Gewissen." Der Prozess wird fortgesetzt.

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