Max Mosley stellt Strafanzeige gegen Google

Publishing Er hat es wieder getan: Der ehemalige Präsident des Formel 1-Motorsportverbandes FIA, Max Mosley, hat, wie der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe meldet, über seine Anwältin in Hamburg Strafanzeige gegen die Suchmaschine Google eingereicht. Die Behörde prüft nun, ob Google die Intimssphäre Mosleys dauerhaft verletzt.

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Der 72-Jährige will nicht dulden, dass der Internet-Konzern Web-Nutzern weiterhin Zugang zu privaten Sex-Videos von Mosley ermöglicht. Seine deutsche Anwältin Tanja Irion geht davon aus, dass Google sich durch die Auffindbarkeit der Film- / Fotomotive eine Straftat begeht. Google nimmt die Sache offenbar gelassen. Gegenüber dem Spiegel teilte die deutsche Sektion mit: "Wir denken, dass diese Anzeige völlig aussichtslos ist."
Zuvor hatte Mosley eine Zivilklage gegen Google angestrengt und gefordert, dass die Suchmaschine die prekären Motive aus den Trefferlisten herausfiltert. Von dem Verfahren könnte eine Signalwirkung ausgehen, was die Haftung von Suchmaschinen gegenüber Inhalteanbietern angeht.

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