EU-Kommission: Google will Zugeständnisse machen

Publishing Die EU-Kommission wirft Google vor, seine marktbeherrschende Stellung zum eigenen Vorteil auszunutzen. Nun hat der Internet-Konzern reagiert. Laut dpa hat EU-Kommissar Joaquín Almunia eine Antwort auf ein Schreiben vom Mai erhalten. Demnach wolle Google Zugeständnisse machen.

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Auf welche Weise Google auf die Vorwürfe der EU-Kommission reagieren will, ist allerdings noch unklar, berichtet Heise nach dpa-Vorlage. Auf alle vier Punkte, bei denen Almunia Handlungsbedarf bei Google sieht, habe das US-Unternehmen einen Vorschlag gemacht, wie die Bedenken auszuräumen seien. Nun werde geprüft, teilte der EU-Kommissar mit. Was wiederum einige Monate dauern könnte.

Was hatte Almunia Google vorgeworfen? Der Konzern bevorzuge bei der Ausgabe der Suchergebnisse seine eigenen Angebote (z.B. Kino- und Restaurantsuche). Inhalte von anderen Bewertungsportalen würden übernommen. Google verbiete Werbepartnern die Anzeigenschaltung bei Mitbewerbern und unterbinde den Transfer von Werbekampagnen auf andere Angebote.

Google droht eine Wettbewerbsstrafe von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes, wenn die EU-Kommission zu dem Schluss kommt, dass das Unternehmen den Wettbewerb nachhaltig zu verhindern versucht. 

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