iPhone 5: Prototyp mit 3D-Kamera aufgetaucht

Tech Die Apple-Fangemeinde fiebert dem Oktober entgegen. Dann, so berichten viele US-Medien übereinstimmend, könnte Apple die sechste Generation seines Verkaufsschlagers präsentieren: das vorab viel diskutierte iPhone 5. Obwohl sich der Konzern aus Cupertino wie gewohnt nicht zu Gerüchten äußert, kursieren vorab viele Details, die auf ein umfassendes Neudesign hindeuten. Sogar eine neuartige 3D-Technologie könnte verbaut sein. Alle Informationen zur sechsten iPhone-Generation im Überblick.

Werbeanzeige

Die Apple-Fangemeinde fiebert dem Oktober entgegen. Dann, so berichten viele US-Medien übereinstimmend, könnte Apple die sechste Generation seines Verkaufsschlagers präsentieren: das vorab viel diskutierte iPhone 5. Obwohl sich der Konzern aus Cupertino wie gewohnt nicht zu Gerüchten äußert, kursieren vorab viele Details, die auf ein umfassendes Neudesign hindeuten. Sogar eine neuartige 3D-Technologie könnte verbaut sein. Alle Informationen zur sechsten iPhone-Generation im Überblick.

Display: Glaubt man den Gerüchten, dürfte das Display des iPhone 5 größer ausfallen. Wohl auch als Antwort auf die Smartphone-Boliden von Samsung, allen voran das Note und das Galaxy S3, wird auf eine Display-Diagonale von 4,3 Zoll spekuliert. Momentan sind es 3,5 Zoll. Unklar ist, ob das Gerät deswegen auch breiter ausfällt oder sich der Abstand des Bildschirms zum Gehäuserand nur verringert. Mit den veränderten Displaymaßen würde sich das iPhone 5 Videos fast in 16:9 wiedergeben können. Derzeit müssen Nutzer entweder Balken in Kauf nehmen oder das Gesamtbild vergrößern.

Gehäuse: Beim iPhone 4 und 4S setzt der Konzern aus Cupertino auf das robuste Gorilla Glass von Corning. Zumindest auf der Gehäuserückseite könnte Apple künftig eine Teilabdeckung aus Aluminium setzen. Immer wieder ins Gespräch brachten einige Blogs Liquidmetal – eine besondere Technologie, an denen Apple die Rechte für die kommenden Jahre hält. Unklar ist allerdings noch, ob Liquidmetal bereits Marktreife hat, um in Massenproduktion verbaut zu werden. Praktisch wäre ein Metallbody auf jeden Fall – würde er doch bei Stürzen nicht splittern.

Mehrfach berichteten Medien außerdem von einem überarbeiteten Design des Dock-Connectors, über den das iPhone mit Energie und Daten versorgt wird. Der soll Gerüchten zufolge kleiner ausfallen. Dass Apple daran jahrelang nichts veränderte, hat einen guten Grund: Eine ganze Industrie an Zubehörherstellern setzt mit seinen Accessoires auf diesen Standard.

Ändert der Konzern aus Cupertino das Design, müssten viele Kunden neue Geräte anschaffen. Lautsprecher-Systeme etwa von Bowers & Wilkins wären kurzerhand nicht mehr nutzbar ohne entsprechende Adapter. Allerdings ist ein Designwechsel gar nicht so unwahrscheinlich. Apple braucht Platz im Innern des iPhones für neue Bauteile. Derzeit verbraucht der Dock-Connector sowohl auf der Gehäuse-Unterseite als auch im Gerät selbst verhältnismäßig viel Platz.

Innenleben: War man sich beim neuen iPad schon vorab ziemlich sicher, dass Apple einen modifizierten Chipsatz seines A5 verbaut, sind derzeit recht wenige Details zu Taktrate oder Speicher bekannt. Ein jüngst aufgetauchter Prototyp wird lediglich als “schneller als sein Vorgänger” klassifiziert.

Als Ergänzung zur Ticket-Bezahlapp “Passbook”, die Bestandteil des kommenden Betriebssystem-Updates iOS 6 ist, könnte Apple außerdem einen NFC-Chip verbauen. Gerüchten zufolge wäre der Chip direkt mit der Power Management Unit verbaut, demnach auch permanent verfügbar. Die Near-Field-Technologie kam zuerst im Galaxy Nexus von Samsung und Google zum Einsatz und soll mobiles Bezahlen mit dem Smartphone möglich machen. Entsprechende Lesegeräte sind etwa in McDonalds-Filialen im Einsatz und sollen Bargeld und den Einsatz von EC-Karten überflüssig machen.

Gewicht und Akkulaufzeit: Mehr Display bedeutet auch einen erhöhten Stromverbrauch. Ein Prototyp, der offenbar den Weg zu einem Familienangehörigen eines Apple-Mitarbeiters fand, ist laut ITechPost minimal schwerer als das iPhone 4S.

Kamera: Der aufgetauchte Prototyp fördert eine weiteres interessantes Detail zu Tage. Denn das Modell verfügt über eine zuschaltbare 3D-Aufnahme in der Kamera-App. Dabei würde Apple allerdings nicht nur auf ein Zwei-Linsen-System setzen. Vor Kurzem erst tauchte ein entsprechendes Patent auf, das auf ein neuartiges System zur Messung der räumliche Tiefe setzt. Mittels Lasersensorik ließen sich etwa die Mimik eines Gesichts und die Tiefe eines Raumes genauer messen.

Da Apple keine Fotoapparate baut, wäre der Einsatz in einem der nächsten iPhones nur logisch Laut dem Insider ließen sich mit dem Prototypen Bilder und Videos in 3D aufnehmen und wiedergeben.

Apps: Neben der Bezahl-App Passbook gilt die tiefe Integration von Facebook und ein neues 3D-Karten-Feature als gesetzt. Entsprechende Beta-Versionen von iOS 6 sind bereits für Entwickler verfügbar. Doch neben den bereits bekannten Features war auf dem Prototypen eine Anwendung namens “Air Share” im Einsatz. Mit ihr sei es laut ITechPost möglich, Bilder und Videos vom iPhone zur Wiedergabe auf einem Apple TV oder einen Mac mit Gesten vom Display zu “schnipsen”.

Für eine ähnliche Technologie sicherte sich Apple vor einiger Zeit die Patentrechte. Dabei misst das Gerät mittels Neigungssensor und Kompass, wo sich die anderen Apple-Geräte im Raum befinden und lässt etwa durch eine Kippbewegung Dateien von einem iPad in ein iPhone “fließen”. Ein solche Techologie würde das Teilen von Dateien vereinfachen. Allerdings muss der Einsatz auf einem Prototypen noch nicht bedeuten, dass wir uns schon im iPhone 5 auf ein solches Feature freuen dürfen. Testphasen “in freier Wildbahn” gehören zur App-Entwicklung einfach dazu – auch für Apple.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige