iPad-Chef geht: Bob Mansfield verlässt Apple

Hiobsbotschaft nach Handelsschluss von Apple: Der wertvollste Konzern der Welt verliert seinen Hardware-Chef. Überraschend erklärte Bon Mansfield im Alter von nur 51 Jahren seinen Rückzug ins Private. Mansfield war seit 1999 im Unternehmen und veranwortete das Geschäfts für Hardware und mobile Geräte. Mansfield zählt zur Garde von Apple-Topmanagern, die mit Steve Jobs seit seiner Rückkehr den Turnaround des Unternehmens eingeleitet haben. Der wurde bereits benannt: Auf Mansfield folgt Dan Riccio, der seit 1998 bei Apple arbeitet.

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Hiobsbotschaft nach Handelsschluss von Apple: Der wertvollste Konzern der Welt verliert seinen Hardware-Chef. Überraschend erklärte Bon Mansfield im Alter von nur 51 Jahren seinen Rückzug ins Private. Mansfield war seit 1999 im Unternehmen und veranwortete das Geschäft für Hardware und mobile Geräte. Mansfield zählt zur Garde von Apple-Topmanagern, die mit Steve Jobs seit seiner Rückkehr den Turnaround des Unternehmens eingeleitet haben. Der Nachfolger wurde bereits benannt: Auf Mansfield folgt Vize Dan Riccio, der seit 1998 bei Apple arbeitet.

Zweiter Verlust im Topmanagement: Nach Ron Johnson, dem Vater der Apple Stores, verlässt ein weiteres Mitglied der obersten Führungsebene bei Apple das Unternehmen nach dem Tod Steve Jobs.  

Bob Mansfield, seit 1999 bei Apple, kündigte nach Handelsschluss überraschend seinen Rückzug an – und das im Alter von 51 Jahren sogar ins Private. "Bob hatte eine maßgebliche Rolle in unserem Führungsteam", adelte CEO Tim Cook den scheidenden Topmanager. "Er hat das Hardware-Team geführt und über die Jahre an einer Menge bahnbrechenden Produkten gearbeitet."  

Aktie fällt nachbörslich: Anleger missfällt Mansfield-Rückzug  

Dazu zählt in erster Linie die Entwicklung des iPads, bei dem Mansfield in Zusammenarbeit mit Design-Guru Jonathan Ivy als federführend galt. Mansfield stieß 1999 zu Apple und verantwortete seit 2005 den Macintosh-Hardwarebereich. 2010 bekam Mansfield zudem die Führung der Hardware-Unit der mobilen Apple-Geräte übertragen – also des iPhones, iPads und iPods.

Entsprechend kritisch wird der unerwartete Verlust von Mansfield von Anlegern beurteilt: Die Apple-Aktie verlor nach Bekanntgabe nachbörslich sofort drei Dollar an Wert auf nur noch 566 Dollar. Rückblickend gab es Vorboten für den Rückzug: Mansfield verkaufte im Februar 30.000 Apple-Aktien im Wert von 13,6 Millionen Dollar.  

"Die Nach-Steve-Jobs-Ära hat fraglos begonnen"  

Ein Nachfolger für Mansfield ist aber bereits gefunden: Der bisherige Vize der Hardware-Sparte, Dan Riccio, übernimmt künftig die Geschäfte. Riccio ist bereits seit 1998 bei Apple und war ebenfalls maßgeblich in die iPad-Entwicklung seit der ersten Generation involviert.

"Die Nach-Steve-Jobs-Ära hat fraglos begonnen",  ordnete das Techportal Business Insider den Abgang Mansfields ein.  Die Aufgabe für Tim Cook, Top-Personal zu binden, wird damit nicht einfacher. Viele Apple-Manager sind angesichts der enormen Kurszuwächse ihrer Mitarbeiteraktien zu großem Reichtum gekommen.

"Der nächsten Generation von Managern muss Apple Anreize zum Bleiben geben und weiter Wachstum liefern", kommentiert Sterne Agee-Analyst Shaw Wu Cooks Herausforderungen gegenüber Bloomberg.

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