Hubert Burda fordert „neue politische Ordnung“ für Medien

Publishing Der Verleger Hubert Burda hat "eine neue politische Ordnung für die Medienwelt" gefordert. Diese sei "längst überfällig", schreibt er in einem Gastbeitrag für die Zeit. Die Medienbranche werde bereits von "Monopolisten wie Google" dominiert, doch die Politik sei im digitalen Zeitalter noch nicht angekommen.

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Hoffnung machen Burda drei Initiativen: Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage, das eine "klaffende Lücke im deutschen Urherberrecht" schließen werde. Die Reform des EU-Datenschutzes, also die europaweite Angleichung der Datenschutzregelungen. Und die Forderung von EU-Kommissar Joaquín Almunia an Google, zu Vorwürfen, der Konzern nutze seine marktbeherrschende Stellung aus, Stellung zu nehmen.
Burda räumt aber gleichzeitig ein: "In erster Linie liegt es aber an uns selbst, ob wir in der digitalen Welt reüssieren." Printmedien hätten weiterhin Erfolg, gleichzeitig beschritten Verlage neue Wege im Internet. Verlage hätten heute "beste Voraussetzungen, zu den Gewinnern der Digitalisierung zu gehören". Hubert Burda ist gerade als Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger wiedergewählt worden.  

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