„Fringe“ mit gelungenem Staffelstart

Fernsehen Die ProSieben-Mysteryserie "Fringe" ist erfolgreich in ihre vierte Staffel gestartet. Die drei Episoden, die der Sender am Montag ausstrahlte, erreichten ordentliche Zielgruppen-Marktanteile von 11,8% bis 12,5% und kletterten damit über die Sendernormalwerte. Schwach im Vergleich zum Sendernormalniveau sind hingegen die neuen Folgen der RTL-Doku-Soaps angelaufen: "Mietprellern auf der Spur" erreichte nur miese 13,0%, "Wir retten ihren Urlaub!" kaum bessere 14,0%.

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Der Montag bei den 14- bis 49-Jährigen:

Ohne EM-Konkurrenz dominierten die Privatsender wieder einmal die Charts im jungen Publikum: Den Tagessieg holte sich die RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" mit 1,91 Mio. 14- bis 49-Jährigen und gewohnt starken 21,1%. Danach ging es aber wie beschrieben bergab: Insbesondere die 13,0% (1,46 Mio.) für "Mietprellern auf der Spur" sind eine herbe Enttäuschung für den Sender: 2011 gab es in der ersten Staffel noch Werte von 18,1% bis 20,5%. Nach dem jetzigen Absturz dürfte eine Zukunft der Trash-Reihe fraglich sein. Auch die 14,0% (1,66 Mio.) für "Wir retten ihren Urlaub!" sind klar zu wenig, der RTL-12-Monats-Durchschnitt liegt derzeit bei 17,4%.

In den Tages-Charts konnten sich die beiden RTL-Doku-Soaps nur hauchdünn gegen den direkten Sat.1-Konkurrenten "Der letzte Bulle" durchsetzen: Die 20.15-Uhr-Folge kam mit 1,43 Mio. auf 12,7%, die um 21.15 Uhr mit 1,60 Mio. auf 13,4%. "Fringe" folgt mit seinen Episoden dahinter: 1,38 Mio. (12,2%) sahen um 20.15 Uhr zu, 1,41 Mio. (11,8%) um 21.15 Uhr) und 1,11 Mio. (12,5%) um 22.15 Uhr. Das einzige öffentlich-rechtliche Programm, das in die Tages-Top-Ten sprang, war der ZDF-Spätfilm "I am Legend", für den sich 1,25 Mio. 14- bis 49-Jährige entschieden – ein grandioser Marktanteil von 15,2%. Das "heute-journal" erreichte davor mit 1,04 Mio. immerhin 8,9%, 20.15-Uhr-Krimi "Unter anderen Umständen: Böse Mädchen" erzielte mit 0,90 Mio. ebenfalls gute 7,8%.

Mies lief die Prime Time hingegen für Das Erste: Die 20-Uhr-"Tagesschau" war mit 0,82 Mio. und 8,6% noch recht erfolgreich, doch die Tierdoku "Jäger der Anden – Der Puma" rutschte mit 0,63 Mio. und 5,7% unter das Soll. Richtig mies lief es für "Hart aber fair" – mit 0,59 Mio. und 4,9%. Die stärksten Programme der zweiten Privat-TV-Liga liefen unterdessen allesamt bei RTL II: "Die Wollnys" sahen um 20.15 Uhr 1,02 Mio. (9,2%) und um 21.05 Uhr 0,98 Mio. (8,1%), "Berlin – Tag & Nacht" kam am Vorabend mit 0,98 Mio. auf gewohnt grandiose 12,8%. Zufrieden kann auch kabel eins sein: mit den 6,6% (0,76 Mio.) für "D.O.A.: Dead or Alive". Vox blieb hingegen blass: "Criminal Intent" kam mit 0,73 Mio. und 0,71 Mio. nur auf 6,4% und 6,0%.

Der Montag im Gesamtpublikum:

Insgesamt entschieden die Öffentlich-Rechtlichen auch ohne EM das Quotenrennen für sich: 4,89 Mio. Zuschauer bescherten der ZDF-Krimireihe "Unter anderen Umständen" gute 15,9% und den Tagessieg, dahinter folgen die 20-Uhr-"Tagesschau" des Ersten (4,27 Mio. / 15,7%), sowie das "heute-journal" des ZDF (4,01 Mio. / 13,7%). Die stärkste Sendung der Privaten musste sich mit weniger als 4 Mio. Sehern zufrieden geben: "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" erreichte mit 3,49 Mio. Platz 4 der Montags-Charts. Direkt dahinter folgt die ARD-Doku "Jäger der Anden" mit 3,44 Mio. und 11,4%.

Bitter lief es für RTL in der Prime Time: "Mietprellern auf der Spur" und "Wir retten Ihren Urlaub!" liefen nur bei 3,03 Mio. und 3,04 Mio. Leuten (Marktanteil jeweils 10,0%) und mussten sich im Gesamtpublikum auch der Sat.1-Serie "Der letzte Bulle" geschlagen geben, die trotz Wiederholung 3,13 Mio. und 3,35 Mio. Interessenten fand. ProSieben kam mit "Fringe" unterdessen auf 1,62 Mio. bis 1,88 Mio. Seher, Vox mit "Criminal Intent" auf 1,55 Mio. und 1,60 Mio., RTL II mit den "Wollnys" 1,49 Mio. und 1,50 Mio., kabel eins mit "D.O.A.: Dead or Alive" 1,18 Mio. Über die Mio.-Marke sprangen in der Prime Time auch noch das NDR Fernsehen (1,14 Mio. sahen "Ein Abend für Heinz Erhardt"), das mdr Fernsehen (1,11 Mio. für "Johannisnacht") und das WDR Fernsehen (1,01 Mio. für "Der große Haushaltscheck extra").

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