Ex-SWR-Dirigent vergleicht Sparplan mit NS-Machtergreifung

Fernsehen Die Proteste gegen die geplante Zusammenlegung der SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg nehmen kein Ende. Jetzt bezeichnete der frühere Chef-Dirigent Michael Gielen das Vorgehen als undemokratischen Akt, der nicht die richtige Mehrheit zustande bringe, und erklärte: "Auch Hitler wurde mit einer Mehrheit gewählt."

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Der SWR solle lieber an Talkshows oder Fußballrechten sparen, erklärte der 84-Jährige weiter. Intendant Peter Boudgoust hätte mit Kopfschütteln reagiert, als er von der Videonachricht des Ex-Dirigenten erfahren hätte, berichtet der Spiegel. Der ruderte mittlerweile zurück und bezeichnete seine Äußerungen als Unsinn. Das hätte natürlich nichts mit dem Horror der Nazis zu tun.

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