ver.di kritisiert Sommerfeld-Äußerung zur FR

Publishing Mit "Verwunderung" hat die Gewerkschaft ver.di auf Äußerungen des Dumont-Vorstands Franz Sommerfeld zum möglichen Verkauf der Frankfurter Rundschau reagiert. "Zeitungsverkäufe sind in letzter Zeit zwar keine Seltenheit, aber Verkaufsofferten per Interview hat es bisher nicht gegeben", sagte der Leiter des Fachbereichs Medien in Hessen, Manfred Moos.

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Auch wenn Sommerfeld laut dpa die Äußerungen inzwischen dementiert habe, seien Betriebsrat und Gewerkschaft über Zeitpunkt und Tenor des Interviews überrascht, heißt es in einer Mitteilung von ver.di. Denn noch Anfang Mai habe Sommerfeld vor der Belegschaft für die nächsten Jahre ein Bekenntnis zur FR abgegeben. So jedenfalls seien die seinerzeitigen Aussagen aufgefasst worden.
Zugleich begrüßte ver.di "die klare Haltung des zweiten Hauptgesellschafters DDVG, der auf der heutigen Bilanzpressekonferenz klar Position für Erhalt und Fortentwicklung des Druck- und Verlagshauses Frankfurt a. M. und damit auch der FR bezogen" habe. Bis zum Interview von Franz Sommerfeld habe es keinen Anlass gegeben, an der Haltung von Dumont Schauberg zu zweifeln, die FR durch eine schwierige Phase und im Rahmen eines publizistischen Gesamtkonzepts in eine sichere Zukunft zu führen, kritisierte ver.di.

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