Assange flieht in Botschaft von Ecuador

Publishing Julian Assange, der Gründer der Online-Enthüllungsplattform Wikileaks, hat in der Botschaft von Ecuador in London politisches Asyl beantragt. Damit versucht Assange, einer drohenden Auslieferung nach Schweden zu entgehen, wo er wegen sexueller Nötigung angeklagt werden soll. Englische Gerichte hatten beschlossen, dass Assange nach Schweden ausgeliefert werden darf, eine Wiederaufnahme des Verfahrens wurde erst kürzlich vom obersten britischen Gericht abgelehnt.

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Seit rund einem Jahr befindet sich Assange in London unter Hausarrest. Er und seine Anwälte kämpften mit allen Mitteln gegen eine Auslieferung nach Schweden. Dort war Assange von zwei Schwedinnen wegen sexueller Vergehen angezeigt worden. Assange vermutet hinter der Anklage eine Verschwörung gegen seine Person, weil seine Enthüllungsplattform Wikileaks Geheimnisse der USA öffentlich gemacht hatte.

Vor allem mit der Veröffentlichung tausender geheimer Depeschen von US-Botschaften weltweit hatte Wikileaks Furore gemacht. Darum wird auch in den USA gegen Assange ermittelt, eine offizielle Anklage wurde dort aber noch nicht gegen ihn erhoben. Laut Guardian wird Assanges Asylantrag in Ecuador nun geprüft.

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