Niederlande – Deutschland EM-Hit mit 75 Mio.

Fernsehen Der Klassiker zwischen den Niederlanden und Deutschland war in den EM-Teilnehmerländern bisher das populärste Spiel. Mehr als 75 Mio. Zuschauer registrierten die TV-Sender nach MEEDIA-Recherchen in den 13 Ländern, aus denen Zahlen vorliegen. Damit verdrängt das Spiel das erste deutsche Match gegen Portugal auf Platz 2. Unter den zehn Top-Spielen finden sich Deutschland, England, Schweden und Polen derzeit jeweils zweimal, Spanien als einziges Land sogar dreimal.

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Zum Spitzenplatz des Spiels der Niederlande gegen Deutschland trug nicht nur das deutsche TV-Publikum bei, das allein 27,28 Mio. Zuschauer stark war. Auch in zahlreichen anderen Ländern war die Partie diejenige mit den bisher meisten TV-Fans. Abgesehen von den jeweiligen Matches der eigenen Teams natürlich. In Frankreich kam das Spiel auf 6,76 Mio. Zuschauer, in England auf 7,01 Mio., in Italien sahen 6,92 Mio. zu und in Polen 7,97 Mio. Die klare Nummer 1 des bisherigen Turniers war das Match abgesehen von Deutschland natürlich in den Niederlanden: Sage und schreibe 7,98 Mio. Über-6-Jährige saßen dort vor den Fernsehern – mehr als 52% der Bevölkerung.

In den Niederlanden war bisher die EM-Euphorie auch am größten: Gemessen an der Bevölkerungszahl kamen die Übertragungen der Vorrundenspiele hier auf die besten Zuschauerzahlen. Ebenfalls sehr starke Quoten gab es bisher in Polen, Dänemark und Deutschland. Schade, dass bis auf Deutschland all diese euphorischen Länder schon ausgeschieden sind.

Die Spiele des dritten Vorrunden-Spieltags hatten es im Vergleich zu den vorigen Partien übrigens recht schwer, in die Top Ten einzuziehen. Der Grund: Jeweils zwei Spiele fanden parallel statt und die übertragenden Teilnehmerländern entschieden sich für sehr unterschiedliche Partien: So lief in den meisten Nationen nicht das Spiel Dänemark-Deutschland auf den großen Sendern, sondern die Parallelpartie zwischen Portugal und den Niederlanden. Die beiden einzigen Spiele des dritten Vorrunden-Spieltags, die sich in der Top Ten finden, sind die zwischen Kroatien und Spanien auf Rang 8 und zwischen Tschechien und Polen auf Platz 10. Sie wurden in den meisten Teilnehmernationen den Parallelspielen vorgezogen.

Zur Methodik: Für unsere Analyse der EM-Quoten recherchierten wir die kompletten TV-Zuschauerzahlen aus 13 der 16 Teilnehmerländer. Einzig aus Russland und Kroatien liegen uns noch keine Zahlen vor, aus Irland zudem nur sehr lückenhafte. Über Hinweise zu (möglichst tagesaktuellen) Quellen aus diesen drei Ländern wären wir dankbar! Natürlich unterscheidet sich die Ermittlung der Quoten in den Ländern etwas voneinander, auch die erfassten Zielgruppen sind nicht immer ganz identisch. Dennoch sind die Daten spannend.

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