Döpfner über CoBi: „Vielversprechende Neuausrichtung“

Publishing Springer-Chef Mathias Döpfner hat den freigestellten Redakteuren der Computer Bild-Gruppe per E-Mail geantwortet. Er könne deren "schwierige Situation nachvollziehen", bitte aber um eine "sachliche" Erörterung der Perspektiven. Die "vielversprechende Neuausrichtung" mögen die Kollegen "nicht durch eine Debatte in der Medienöffentlichkeit beeinträchtigen".

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In der kurzen Antwort auf den Protestbrief, den die freigestellten Mitarbeiter mit der Frage "Schämen Sie sich nicht, Herr Dr. Döpfner?" beendet hatten, versichert der Vorstandschef seinen Angestellten, Chefredaktion, Verlagsgeschäftsführung und Personalabteilung stünden weiter für Gespräche zur Verfügung. Auch könnten die Mitarbeiter nach wie vor in die Computer Bild Digital GmbH wechseln. 

Genau diesen Schritt lehnen die Mitarbeiter allerdings ab – mehr als 50 Redakteure hatten sich gegen den Teilbetriebsübergang von der Axel Springer AG in eine tarifungebundene GmbH ausgesprochen. Sie könnten ihre Tätigkeit "zu bisherigen Konditionen" fortsetzen, betont Döpfner noch einmal. 

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