Willeke wechselt von der Zeit zum Spiegel

Publishing Stefan Willeke, Leiter des Dossier-Ressorts bei der Zeit, wechselt zum Januar 2013 zum Spiegel. Wie kress.de exklusiv meldet, soll der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist an der Ericusspitze zunächst als Reporter im Gesellschaftsressort des Magazins anfangen und Mitte des Jahres auf Cordt Schnibben folgen, der sich auf eigenen Wunsch verstärkt um das Digitalgeschäft des Spiegels kümmern und als Autor arbeiten will. Der Betriebsrat muss der Personalie noch zustimmen.

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 Willeke begann seine Karriere bei der Zeit 1996 als Redakteur im Ressort „Dossier“. 2000 wurde er stellvertretender Dossier-Ressortleiter, von 2004 bis 2008 arbeitete er allerdings als ressortunabhängiger Reporter der Redaktion. Seit 2009 leitet 47-Jährige das Dossier-Ressort.
Viele seiner Arbeiten sind preisgekrönt. 2003 gewann Willeke seinen ersten Kisch-Preis für die Reportage "Der Herr der Pleiten" über einen Konkursverwalter, 2005 folgte der zweite Kisch-Preis für die legendäre Reportage über den Umzug einer Dortmunder Kokerei nach China mit dem Titel "Herr Mo holt die Fabrik". 2012 erhielt Willeke seinen dritten "Henri", diesmal erneut in der Kategorie Beste Reportage für sein Porträt von RWE-Konzernchef Jürgen Großmann. Der Zeit-Journalist soll zunächst einige Monate als Reporter beim Spiegel Erfahrungen sammeln, um mit Abläufen und dem Umfeld warm zu werden, heißt es.
Schnibben, noch Chef des Gesellschaftsressorts beim Spiegel, hatte bereits angekündigt, sich in einiger Zeit aus der Ressortleitung zurückziehen zu wollen. Der 59-Jährige will sich auf eigenen Wunsch um das Digitalsegment des Nachrichtmagazins kümmern und zusätzlich als Autor Geschichten schreiben.

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