Quoten-EM: Deutschland-Spiel top in Europa

Fernsehen Das EM-Spiel zwischen Deutschland und Portugal war in den Teilnehmerländern das meistgesehene Match des ersten Vorrunden-Spieltags. Wie eine MEEDIA-Recherche der Einschaltquoten aus (fast) allen Ländern zeigt, sahen es hier 68 Mio. Europäer. In allen Ländern war natürlich das Spiel mit dem jeweils eigenen Team das populärste, dahinter folgt fast immer das Deutschland-Match. Ebenfalls viele europäische Zuschauer erreichten die Topspiele zwischen Spanien und Italien, sowie Frankreich und England.

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Für unsere Analyse der EM-Quoten recherchierten wir die Zuschauerzahlen aus 14 der 16 Teilnehmerländer. Einzig aus Russland und Kroatien liegen uns noch keine Zahlen vor, aus Irland zudem nur sehr lückenhafte. Über Hinweise zu (möglichst tagesaktuellen) Quellen aus diesen drei Ländern wären wir dankbar! Natürlich unterscheidet sich die Ermittlung der Quoten in den Ländern etwas voneinander, auch die erfassten Zielgruppen sind nicht immer ganz identisch. Dennoch sind die Daten spannend.

Das Spiel zwischen Deutschland und Portugal sahen in den 13 in die Wertung gekommenen Ländern demnach insgesamt 68 Mio. TV-Zuschauer, Spanien-Italien folgt mit 65,5 Mio. vor England-Frankreich (53,6 Mio.). Wie sehr das deutsche Match auch außerhalb Deutschlands interessiert hat, zeigt ein Blick auf die einzelnen Länder-Rankings. In allen Staaten war jeweils das Match des eigenen Teams das populärste des ersten Vorrunden-Spieltags. Dahinter folgt in neun der 13 Länder aber schon das Deutschland-Portugal-Spiel. Dreimal (darunter in Deutschland) belegt das Match Spanien-Italien den zweiten Platz, einmal (in Italien) das zwischen der Ukraine und Schweden.

Die größten Zuschauerzahlen erreichte das Deutschland-Spiel neben der Heimat (22,3 Mio.) in England (8,3 Mio.) und Polen (8,2 Mio.). Im Ausrichterland Polen ist die EM-Euphorie ohnehin mit am höchsten. Im Vergleich zur jeweiligen Einwohnerzahl erreichten die acht Spiele des ersten Vorrundenspieltags hier und in den Niederlanden das größte Publikum. Ebenfalls sehr populär ist die EM in Deutschland, England, Schweden und Dänemark. Relativ kalt lassen die Spiele bisher die TV-Zuschauer in Tschechien und der Ukraine. In der Ukraine war nur das Spiel der eigenen Mannschaft ein riesiger Hit. Pech haben die TV-Zuschauer in Frankreich: Sie bekommen in der Vorrunde nur einen Teil der Spiele im Free-TV zu sehen, einige laufen exklusiv im Pay-TV.

MEEDIA wird die EM-Quoten in den Teilnehmerländern weiter beobachten und nach Ende des zweiten Vorrunden-Spieltags wieder berichten.

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