WWDC: Was Apple heute vorstellen könnte

Tech Die Keynote auf Apples hauseigener Entwicklermesse Worldwide Developers Conference, kurz WWDC, war der letzte öffentliche Auftritt von Steve Jobs im vergangenen Jahr. In diesem Jahr wird CEO Tim Cook die 90-minütige Keynote im Moscone Center in San Francisco leiten. Ein Update für die Betriebssyteme iOS und Mac OS steht ins Haus, und die gesamte Mac-Palette von iMac über Macbook bis zum Mac Pro, könnte runderneuert werden. Alle möglichen Updates im Überblick.

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Die Keynote auf Apples hauseigener Entwicklermesse World Wide Developer Conference, kurz WWDC, war der letzte öffentliche Auftritt von Steve Jobs im vergangenen Jahr. In diesem Jahr wird CEO Tim Cook die 90-minütige Keynote im Moscone Center in San Francisco leiten. Ein Update für die Betriebssyteme iOS und Mac OS steht ins Haus, und die gesamte Mac-Palette von iMac über Macbook bis zum Mac Pro, könnte runderneuert werden. Alle möglichen Updates im Überblick.

Neue iMacs, Macbooks und Mac Pro
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Gute zwei Jahre hat das letzte Modell des ehemalige Rechenbolliden Mac Pro auf dem Buckel. Im Computerzeitalter eine Ewigkeit. Lange Zeit ging man in der Techszene davon aus, dass Apple die Modellreihe komplett abschafft. Jetzt berichtet AppleInsider, dass offenbar 14 neue Modelle der gesamten Macsparte in die Handelssysteme der Apple-Partner eingespeist wurden.
Neben einem runderneuerten Mac Pro sind seit einiger Zeit Retina-Displays für das Macbook Pro im Gespräch. Die rechenstarken Geräte sollen sich angeblich optisch verstärkt an das ultraflache Macbook Air angleichen.

Sowohl in den Macbooks als auch beim Desktoprechner iMac dürfte Intel neuer Prozessorstandard Ivy Bridge zum Einsatz kommen, der vor allem mobil mehr Rechenleistung bei weniger Energieverbrauch verspricht. Außerdem ist erstmals von Antireflexionsdisplays für die Desktopmodelle die Rede. Sehr wahrscheinlich ist, dass Apple in allen neuen Rechnern seinen schnellen Datenübertragungsstandard Thunderbolt verbaut, ebenso wie USB 3.0. Ob der Konzern, wie beim Macbook Air, auf optische Speicher verzichtet und nur noch auf schnelle, aber recht teure SSD-Festplatten setzt, ist unklar.

iOS 6: Facebook-Integration und Siri fürs iPad
iPad und iPhone sind die großen Geldbringer des Konzerns. Umso wichtiger ist das mobile Betriebssytem iOS in den vergangenen Monaten für Apple geworden. Seit einigen Tagen ist klar, dass die nächste Version der Firmware für iPhone, iPad und iPod touch eine große Rolle auf der WWDC spielen wird. Das ließ sich anhand der aufgehängten Plakate festmachen. Zu den wichtigsten Neuerungen dürften eine stärkere Integration von Facebook, ein optisches Update von Appstore, iBookstore und Siri-Unterstützung für das iPad zählen.

Mountain Lion 10.8: mehr iOS-Features
Apples Mac-Betriebssystem passt sich mit jedem Update stärker an iOS an. Daran ändert sich auch in der neuen Version von Mountain Lion nichts. Die iOS-Dienste Notes, Reminders und das Game Center werden sich dann auf dem Desktop ebenso wiederfinden wie das Notification Center, Share Sheets, eine stärkere Twitter-Integration und AirPlay-Mirroring für Apple TV, mit dem sich Bilder und Videos vom Rechner über das Wlan auf dem Fernseher anzeigen lassen.

Auch iMessages, das kostenlose Nachrichten vom Mac auf iPhone, iPad und iPod touch ermöglichen soll, dürfte in Mountain Lion 10.8 das Beta-Stadium verlassen und fester Bestandteil von Mac OS werden. Darüber hinaus sollen Apps nach dem Download, wie bereits bei den mobilen Endgeräten umgesetzt, automatisch synchronisiert werden. Lädt man etwa auf dem iMac eine App herunter, wird diese auch auf dem Macbook desselben Nutzers automatisch installiert.

Apple TV: Apps eventuell bald möglich
Der Techblog Boy Genius Report berichtet, dass Apple auf der WWDC ein Entwicklerkit für dem TV-Knirps vorstellen könnte. Damit wäre es möglich, Apps für die Set-Top-Box zu entwickeln. Apple äußerte sich zu seinen TV-Plänen bislang nicht.

Kein iPad oder iPhone
So sehr sich viele iPhone-Fans ein baldiges Update wünschen: Das nächste Apple-Smartphone wird aller Voraussicht nach erst gegen September in den Handel kommen. Mit dem iPhone 4S hatte Tim Cook im vergangenen Jahr den ursprünglichen Rhythmus durchbrochen, in dem neue Smartphones aus Cupertino vorgestellt werden. In den vergangenen Monaten war außerdem mehrfach von einem iPad mini die Rede.

Immerhin wollten sowohl das Wall Street Journal als auch die New York Times Informationen aus Zuliefererkreisen bekommen haben, die darauf hindeuten, dass Apple ein kleineres Tablet bereits testet. Doch das neue iPad ist erst wenige Woche alt. Dass Apple kurz nach der Produkteinführung und vor dem Launch des nächsten iPhones eine Zwischenlösung auf den Markt bringt, die beide Produkte kannibalisieren würde, darf man noch bezweifeln.

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