Facebook führt neue Nutzungsbedingungen ein

Publishing Nach zu geringer Nutzerbeteiligung bei einer weltweiten Umfrage hat das Social Network Facebook seine neue Nutzungsbedingungen eingeführt. Nur 343.000 User, rund 0,04 Prozent der gesamten Community, hatten sich gegen die neuen Richtlinien ausgesprochen. Kritiker werfen dem Netzwerk vor, die Abstimmung absichtlich versteckt zu haben.

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Laut Facebook-Regularien hätten 30 Prozent, also rund 270 Millionen der ingesamt über 900 Millionen Nutzer, an der Umfrage auf der "Facebook Site Governance"-Seite teilnehmen müssen. Facebooks neue Datenschutzrichtlinie sieht vor, dass Nutzerdaten künftig länger auf Servern aufbewahrt werden dürfen. 
Die Umfrage hatte Facebook gestartet, weil sich rund 7000 Nutzer zu den geplanten Änderungen bei den Nutzungsrichtlinien Mitte Mai geäußert hatten. Datenschützer hatten Facebook bei der Abstimmung ein "Demokratieverständnis wie in China" vorgeworfen, da die Nutzer nicht direkt aufgefordert waren, sondern gezielt eine Sonderseite aufrufen mussten. Facebooks Kommunikationschef Elliot Schrage hielt dagegen, dass das Social Network erhebliche Anstrengungen unternommen habe, um Nutzer transparent abstimmen zu lassen.

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