Jogi Löw: “Facebook ist gefährlich”

Publishing In einem langen Interview mit dem Zeit Magazin hat sich Fußball-Nationaltrainer Jogi Löw auch ausführlich zu Facebook und Twitter geäußert. Social Media sei nicht seine Welt der Kommunikation, teilte er mit. Er sei damit “noch nie in Berührung gekommen”. Den Umgang mit Facebook und Co. hält er für “unverständlich”, ja sogar sogar “eher für gefährlich”. Für die Zeit der EM hat der Nationaltrainer darum strenge Twitter- und Facebook-Regeln aufgestellt.

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Jogis Twitter- und Facebook-Regeln laut Interview im Zeit-Magazin: “Die Kabine, der Inhalt der Teambesprechungen, Taktik, Verletzungen und so weiter sind tabu. Ebenso die Privatsphäre von Mitspielern und Betreuern.” Er selbst kontrolliert freilich nicht, ob sich seine Jungs daran halten, ist sich aber sicher: “Wenn dagegen verstoßen wird, werde ich das schon erfahren.”

Den Umgang mit Social-Media-Services wie Facebook und Twitter kann Jogi Löw nicht nachvollziehen: “Es ist für mich ganz und gar unverständlich, wie Menschen ihr Privatleben, bis hin zu wirklich vertraulichen, ja intimen Dingen, so wahllos mit Tausenden oder gar Millionen Menschen teilen.” Er habe von seinem Anwalt gerade wieder Internet-Seiten sperren lassen, die jemand unter seinem Namen betrieben habe. Löw: “Dass jemand unter falschem Namen so was machen kann, ist schon bezeichnend für das ganze System.”

Wenn er seine Spieler schnell erreichen will schreibt er eine SMS, wichtige Dinge würden persönlich oder am Telefon besprochen, so der Bundestrainer. Seine Spieler sind dagegen vor allem bei Facebook sehr aktiv. Beliebtester deutscher Nationalspieler in dem weltgrößten Social Network ist Real-Madrid-Profi Mesut Özil mit über 5,2 Mio. Facebook-Fans.

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