Grünes Licht für dapd-Lieferung an Auswärtiges Amt

Publishing Die Nachrichtenagentur dapd darf mit der Nachrichtenlieferung an das Auswärtige Amt und der deutschen Botschaften im Ausland beginnen. Gegen die Vergabe des Auftrags hatte Mitbewerber dpa Beschwerde eingelegt und eine Prüfung gefordert. Demzufolge habe der Preis bei der Vergabe eine zu große Rolle gespielt.

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Die dapd vermeldete die Bestätigung des Auftrags durch das Oberlandesgericht Düsseldorf in eigener Sache. Der Vorstandsvorsitzende Martin Vorderwülbecke kommentierte die endgültige Entscheidung so: "Das Urteil zeigt: Auch bei Nachrichtenagenturen darf der Wettbewerb der Ideen und Konzepte nicht mehr zum Schaden der Steuerzahler umgangen werden." Jetzt werde dapd ein "modernes Informationsangebot für den diplomatischen Dienst" liefern.

Im Juni soll die Belieferung der Auslandsvertretungen in acht Sprachen voraussichtlich starten. Die Nachrichten sollen auch der Förderung des Deutschlandbildes im Ausland dienen. Bis Ende 2010 hatte die dpa das Auswärtige Amt beliefert. Nachdem der Posten erstmals ausgeschrieben worden war, ist nun die dapd am Zug. Der Auftrag ist äußerst lukrativ und bringt dem Auftragnehmer geschätzte 3,5 Millionen Euro im Jahr ein.  

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