Theodor-Wolff-Preis bald auch für Onlinetexte

Publishing Die Jury des Theodor-Wolff-Preises hat am Mittwoch die Preisträger bekanntgegeben. In der Kategorie Kommentar konnte Zeit-Kolumnist Harald Martenstein überzeugen. Eine Neuerung verspricht die Jury fürs nächste Jahr: Ab sofort werden erstmals auch Texte aus Online-Medien zugelassen.

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"Der Sog der Masse" sei ein in Form und Stil meisterliches Plädoyer für das Denken gegen den Strom. Je 6000 Euro gehen in der Sparte "Lokales" an Lars Fischer für seinen Artikel "Ein gefundenes Fressen", erschienen in der Wümme-Zeitung und an Philip Cassier für seinen Artikel "Eine Dosis jüdisches Penicillin" in der Berliner Morgenpost.
Alexander Gorkow konnte mit seinem Porträt des Brandt-Sohns Mathias in der Süddeutsche Zeitung in der Kategorie "Allgemein" die Jury überzeugen. Volker Zastrow erhielt die renommierte Auszeichnung für seinen Beitrag "Wie Ken den Kopf verlor" aus der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über den Fall von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.
Die Jury gab bekannt, dass man im Rahmen der 50. Preisverleihung den Rahmen der Preisvergabe refomieren will. Künftig sollen jährlich zwei Preise für Lokaljournalismus, zwei Preise für Reportage/Essay/Analyse sowie ein Preis für Meinung/Leitartikel/Kommentar/Glosse vergeben werden. Mit der Ausschreibung 2013 sollen erstmals in der nun 50-jährigen Geschichte auch Texte aus Online-Medien berücksichtigt werden.  Die Preise werden am 12. September bei einem Festakt in Berlin überreicht.

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