Filme über Steve Jobs nehmen Form an

Fernsehen Rund ein halbes Jahr nach dem Tod von Steve Jobs scheint der Mythos um den Apple-Gründer ungebrochen. Nachdem vor wenigen Tagen Bilder von Hollywoodstar Asthon Kutcher als junger Jobs die Runde machten, gelang nun Sony der Coup. Aaron Sorkin, oscarprämiert für seine Arbeit an “The Social Network”, soll das Drehbuch für den Film “Steve Jobs” schreiben. Es wäre nicht der erste Film über das Schaffen des wohl erfolgreichsten Hippies im Silicon Valley.

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Zwei Filme über das Leben und Schaffen des Apple-Gründers sind damit in der Mache. Beide wählen einen sehr unterschiedlichen Ansatz. Während “Jobs” mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle als Independent-Streifen vor allem die jungen Jahre des Apple-Gründers thematisiert, plant Sony den weitaus höher budgetierten Film “Steve Jobs” auf Basis der erfolgreichen Biographie von Walter Isaacson.

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Wer Regie führt, wer die Rolle von Steve Jobs spielen soll und wann der Film in die Kinos kommt, ist noch unklar. Doch bei Sony zeigt man sich zuversichtlich: “Kein anderer Drehbuchautor in Hollywood ist so sehr in der Lage, ein so außergewöhnliches Leben für die Leinwand einzufangen, wie Aaron Sorkin. Mit ihm sind wir uns sicher, dass der Film wird wie Jobs selbst: packend, unterhaltsam und polarisierend.”

Weitaus persönlicher soll es bei “Jobs” zugehen. So meldete das Studio, sich bei der Verfilmung auf die Psyche des legendären CEOs konzentrieren zu wollen. Die Erzählung erstrecke sich über vier Jahrzehnte und gebe Einblicke in die Talente und Makel, die Höhen und Tiefen seiner Karriere.

In den nächsten Wochen und Monaten dürfte aber weniger der Plot als vielmehr die Suche nach einem passenden Hauptdarsteller für die Verfilmung der autorisierten Biographie für ordentlich Aufruhr sorgen. Während einige Medien Keanu Reeves favorisieren, halten andere Georg Clooney für einen geeigenten Kandidaten. Noah Wyle, der neben Clooney in der Krankenhaus-Serie “Emergency Room” spielte, erklärte der Schauspieler vor einigen Monaten gegenüber CNN, für solch eine Rolle sogar seine Eckzähne hergeben zu wollen.

Tatsächlich hat Wyle als einziger Kandidat Leinwanderfahrung mit Jobs gesammelt. Für den TV-Film “Pirates of the Silicon Valley” aus dem Jahr 1999 spielte er die Rolle des jungen Apple-Gründers, der gegen den im im Film ebenso jungen Microsoft-Chef Bill Gates rivalisiert. Damit nicht genug: Obwohl Jobs selbst den Film offenbar hasste, engagierte er Wyle als Double für eine Apple-Keynote.

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