AGF will auch Online- und Mobil-TV messen

Endlich kommt Schwung in die Messung der Abrufzahlen von Mediatheken und Bewegtbild-Livestreams im Internet. Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung, die seit Jahrzehnten die Zuschauerzahlen des herkömmlichen Fernsehens messen lässt, will 2013 erstmals Online-Zahlen ausweisen. Bisher messen die Sender ihre Zahlen jeweils nur eigenständig, ein gemeinsamer Standard soll hier eine Vergleichbarkeit herstellen. Für 2015 ist zudem auch die Messung von mobilem Fernsehen geplant.

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Endlich kommt Schwung in die Messung der Abrufzahlen von Mediatheken und Bewegtbild-Livestreams im Internet. Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung, die seit Jahrzehnten die Zuschauerzahlen des herkömmlichen Fernsehens messen lässt, will 2013 erstmals Online-Zahlen ausweisen. Bisher messen die Sender ihre Zahlen jeweils nur eigenständig, ein gemeinsamer Standard soll hier eine Vergleichbarkeit herstellen. Für 2015 ist zudem auch die Messung von mobilem Fernsehen geplant.

Wie Matthias Wagner, Sprecher der Technischen Komission der AGF gegenüber der Agentur dapd mitteilt, werde ab 2013 erfasst, wie viele Menschen online eine bestimmte Sendung sehen – und wie lange sie zuschauen. Dafür sei man derzeit in Gesprächen mit Dienstleistern, die die Messung umsetzen sollen, mit einer Entscheidung sei bis Sommer zu rechnen.

Die AGF erwägt zudem, für die Online-Messung unabhängig vom traditionellen TV-Quoten-Panel ein gesondertes, größeres Panel zu schaffen. Bei den Teilnehmern würde dann mit Hilfe von Messpixeln der Online-TV-Konsum gemessen. Später sollen die Zahlen dann auch nach Alter, Geschlecht, etc. ausgewiesen werden, "bis Ende 2014 sollte das System in voller Ausbaustufe stehen", so Wagner. Die mobile TV-Nutzung solle dann ab 2015 gemessen werden.

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