Facebook: Analyst startet Kaufempfehlung

Mark Zuckerberg scheint alles zu tun, um seinem Rockstar-Image gerecht zu werden: Auf der Roadshow vor Investoren kreuzte der Facebook-Gründer wieder einmal im Kapuzenpulli auf. Für einen Analysten eine eindeutige Botschaft: Michael Pachter von Wedbush kritisierte den Facebook-Gründer offen für seine Respektlosigkeit. Ironischerweise sprach die Investmentbank vergangene Woche bereits eine Kaufempfehlung aus, die weit höher als der Ausgabekurs der Facebook liegt, die Freitag nächster Woche gehandelt werden soll.

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Mark Zuckerberg scheint alles zu tun, um seinem Rockstar-Image gerecht zu werden: Auf der Roadshow vor Investoren kreuzte der Facebook-Gründer  wieder einmal im Kapuzenpulli auf. Für einen Analysten eine eindeutige Botschaft:  Michael Pachter von Wedbush kritisierte den Facebook-Gründer offen für seine Respektlosigkeit. Ironischerweise sprach die Investmentbank vergangene Woche bereits eine Kaufempfehlung aus, die weit höher als der Ausgabekurs der Facebook liegt, die Freitag nächster Woche gehandelt werden soll.
Der Countdown läuft: Neun Tage noch – dann soll der größte Börsengang eines Internet-Unternehmens aller Zeiten über die Bühne gehen. Die Werbetrommel wird von Facebook entsprechend bereits kräftig gerührt. Nur vielleicht nicht ganz im Sinne der Gepflogenheiten der Wall Street.
Am Montag schlug der 27-Jährige Firmengründer vor Investoren gerne so auf, wie er es immer tut: Im Freizeitlook, nämlich Kapuzenpulli. Das stieß Investmentbankern wie Michael Pachter von Wedbush Securities ziemlich sauer auf. "Das ist ein Zeichen von mangelnder Reife", findet Pachter. "Er zeigt Investoren damit, dass er sich um sie nicht wirklich kümmert", so das vernichtende Urteil des Wedbush-Analysten. 
Kein Respekt, aber trotzdem Kaufempfehlung
"Zuckerberg möchte, dass Anleger ihr Geld in Facebook investieren. Da wäre es angemessen, wenn er ihnen genau soviel Respekt entgegenbringt, wie man es für gewisse Institutionen tun würde – wie etwa im Falle von Hochzeiten, Todesfälle oder Kirchengängen", so Michael Pachter. 
Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Wenige Tage zuvor hatte derselbe Analyst bereits die erste Kaufempfehlung ausgesprochen, bevor Facebbok überhaupt an der Börse gegangen ist. Bei 44 Dollar sieht Wedbush den fairen Wert der Facebook-Aktie in den kommenden zwölf Monaten. Das wären zumindest 25 Prozent über dem Maximalausgabekurs. 

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