Die RTL Group spürt die Euro-Krise

Fernsehen Der operative Gewinn (EBITA) der RTL Group im 1. Quartal 2012 stagniert bei 191 Mio. Euro. Der Umsatz der Fernseh-Holding ist dabei immerhin um 6,3% auf 1,322 Mrd. Euro gestiegen. Die Geschäfte des internationalen TV-Konzerns spiegeln die wirtschaftliche Lage der einzelnen Euro-Länder wider. Während das Geschäft mit der TV-Werbung im wirtschaftlich starken Deutschland wächst, sieht es im wirtschaftlich kriselnden Südeuropa deutlich düsterer aus.

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Der deutsche TV-Werbemarkt sei im 1. Quartal 2012 signifikant gewachsen, heißt es von der RTL Group. Der TV-Werbemarkt in Frankreich wuchs dagegen nur leicht, in Holland und Belgien ging es leicht abwärts und in Süd- und Osteuropa befinden sich die TV-Werbemärkte in einem deutlichen Abschwung. Der Zustand der TV-Werbung ist somit ein Spiegelbild der realwirtschaftlichen Verhältnisse in Europa. Wo die Wirtschaft lahmt, wird auch weniger für Werbung ausgegeben.

Die EBITA-Marge der RTL Group sank leicht von 15,4% auf 14,4%. Die Umsatz- und Ergebnisbringer waren im 1. Quartal des Jahres einmal mehr die Mediengruppe RTL Deutschland, die französische Groupe M6 und der Produktionsarm FremantleMedia.

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