Die Party-Pleite von Facebook-Horst

Publishing Leere Gänge statt großer Sause. Die Facebook-Party des CSU-Chefs und bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in der Münchner Nobeldisco P1 war eine ziemlich lahme Veranstaltung. Von über 2.500 Facebook-Fans, die sich im Vorfeld auf seiner Seite für die Veranstaltung angemeldet hatten, tauchten nur rund 500 auf, darunter rund 150 Journalisten. Vor denen durfte sich “Facebook-Horst” dann auch ausführlich als ganz modern zwonullig darstellen.

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Teilnehmer der Feier berichteten allerdings, dass kaum Stimmung aufgekommen sei, das P1 sei bis spät in die Nacht weitgehend leer geblieben. Zum Teil mag dies auch an den Sicherheitsmaßnahmen gelegen haben. Um ein Ausufern der Party zu verhindern, gab es strikte Einlasskontrollen und eine starke Präsenz von Sicherheitskräften. Die Angst war unbegründet. Zum Einlass um 19 Uhr waren fast nur Medienvertreter versammelt.

Seit der Ankündigung, dass er eine Facebook-Party veranstaltet, hat sich die Zahl der Fans auf Horst Seehofers Facebook-Seite immerhin mehr als verdoppelt, zuletzt auf über 11.800 Fans. Nach dem Ende der Party, die mehr züchtig statt zünftig geriet, bedankte sich Seehofer brav bei seinen “neuen Freunden” auf Facebook: “Ihr habt euch in die Geschichtsbücher eingeschrieben. HS” Statt Kater bleibt bleibt die Facebook-Party des Horst Seehofer als PR-Stunt des bayerischen Ministerpräsidenten in Erinnerung. Das Fazit des Abends: Außer Spesen, nix gewesen.

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