App-Streit: Nienhaus lehnt Nachverhandlungen ab

Fernsehen Christian Nienhaus, Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbandes Nordrhein-Westfalen und Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe, zeigt sich in einer Mitteilung über die angebliche weitere Verhandlungsbereitschaft von ZDF-Intendant Thomas Bellut zum App-Streit erstaunt. Demnach hätten ARD und ZDF den Termin zur Unterzeichnung der "Gemeinsamen Erklärung" abgesagt.

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Erst am Freitag hatte sich das mit Verlegern gezeigt. "Auch wenn sich der ZDF-Fernsehrat im Rahmen seiner Zuständigkeit für die Telemedienangebote des Senders eine Zustimmung vorbehält, ist das ZDF jederzeit voll verhandlungsfähig", erklärt ZDF-Sprecher Alexander Stock. 

Jetzt lässt Nienhaus durch seine Sprecherin Simone Bellingröhr verkünden: "Nach beiden Verhandlungsrunden sei der damalige ZDF-Intendant Schächter später von den jeweils  erzielten Verhandlungsergebnissen abgerückt." Daher sei die Erklärung von Bellut völlig unverständlich. Wenn das ZDF zu den erzielten Verhandlungsergebnissen nicht stehe oder  von den eigenen Gremien gestoppt werde, machten weitere Verhandlungen keinen Sinn und fänden auch nicht statt.

Nienhaus betont, dass nicht die Verleger die Verhandlungen abgebrochen hätten. Vielmehr hätten die Intendanten von ARD und ZDF den verabredeten Termin zur Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung“ abgesagt.

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