Dirty Harry verabschiedet sich schwach

Fernsehen Mit einem lauten "Rupert! Rupert, we need the Money"-Ruf aus einer älteren Show eröffnete Harald Schmidt sein Finale bei Sat.1, natürlich als Anspielung auf seinen Wechsel zu Rupert Murdochs Bezahlsender Sky im Herbst. Aber vermissen wird ihn dort wohl keiner: Seine letzte Show bei Sat.1 sahen am Donnerstagabend gerade mal 660.000 Zuschauer. Im jungen Publikum halbierte Schmidt den Marktanteil des vorher gelaufenen US-Krimis.

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"Es wird die Woche der Abschiede: für mich hier bei Sat.1, am Sonntag für Nicolas Sarkozy von seinem Volk", witzelte Schmidt zu Beginn der Sendung. "Es war eine schöne und erfolgreiche Zeit, das sag ich hier und heute ganz ehrlich und ganz unverschlüsselt." Olli Dittrich und Ulrich Meyer, der gerade sein 20. Jahr bei Sat.1 feiert (und damit auf alle Zeiten der einzige Moderator bleiben dürfte) waren zu Gast, blieben aber angesichts der miserablen Zuschaerzahlen weitgehend unter sich. Die 0,66 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren reichten für 5,3 % Marktanteil. 
Im jungen Publikum sah’s noch schlimmer aus. Nur 260.000 Fans zwischen 14 und 49 Jahren interessierten sich für Schmidts Abschied von seinem bisherigen Haussender. Damit kam "Die Harald Schmidt Show" auf 4,5 % Marktanteil im jungen Publikum. "Navy CIS" erzeilte vorher noch 9,5 %. Insgesamt hatten 2,19 Mio. (ab 3 Jahren) die US-Serie gesehen, im Transfer zu Schmidt gingen also gut anderthalb Millionen verloren. Auch wenn sich Sat.1 in den vergangenen Wochen einige Boshaftigkeiten deines Ex-Aushängeschilds gefallen lassen musste: Nachweinen wird man ihm m Konzern angesichts solcher Zahlen eher nicht.
Die komplette MEEDIA-Quotenanalyse für den Donnerstag lesen Sie hier.

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