KNÄPPA: Ikeas gelungener Papp-PR-Coup

Marketing Was LACK fürs Wohnzimmer und PAX fürs Schlafzimmer bedeutet, will IKEA nun scheinbar mit KNÄPPA für die Welt der digitalen Fotografie erreichen. Der schwedische Möbelriese wirbt derzeit damit, die billigste Digitalkamera der Welt zu bauen - gehalten von Pappe und befeuert von zwei AAA-Batterien erweckt das Möbehaus die Wegwerfkamera wieder zum Leben. Wenn auch als Billigkamera angepriesen, dürfte das Gerät ziemlich schnelle hohe Sammlerpreise erzielen.

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Wenn man den Aufbau der Kamera zum ersten Mal sieht, glaubt man an einen verspäteten Aprilscherz. Doch Ikea meint es mit KNÄPPA ziemlich ernst. Auch wenn der Werbeclip ein anderes Bild zeichnet.

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Zur Technik: Gehalten wird die Pappkonstruktion von zwei Schrauben. Auf der Vorderseite versorgen zwei AAA-Batterien die Karton-Knipse mit Strom. Einmal angeschaltet braucht das Gerät einige Sekunden, um auf Touren zu kommen. Dann schließlich leuchtet eine grüne LED. Um ein Bild zu schießen, empfiehlt Ikea, einige Sekunden zu warten, bis sich KNÄPPA an die Lichtverhältnisse gewöhnt hat. Ferner dauert es bis zu acht Sekunden, bis der Pappkamerad ein Motiv gespeichert hat. Auf dem Chip ist Platz für 40 Bilder.

Die Bilder lassen sich via USB übertragen. Um den Speicher zu löschen, muss der Nutzer allerdings mit einer Klammer mehrere Sekunden die Löschtaste gedrückt halten. Schließlich ist Fotografie Handarbeit. Aber KNÄPPA ist auch kein Werkzeug für Profis. Das Tool soll Spaß machen. Einen Preis nennt Ikea nicht. Denn obwohl es sich laut dem schwedischen Möbelhaus um die billigste Digitalkamera der Welt handelt, soll KNÄPPA nicht verkauft werden. Vielmehr handelt es sich um einen PR-Gag für eine neue Möbelserie. Laut heise.de sind für den deutschen Markt nur 50 Papp-Kameras vorgesehen.

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