Der “Puff Prinz” entdeckt Facebook

Publishing Prinz Marcus Eberhard Edward von Anhalt , Herzog zu Sachsen und Westfalen, Graf von Askanien ist eine bekannte Größe in der deutschen Trash-Promi-Szene. Der von “Prinz Peinlich” Frédéric von Anhalt adoptierte Pforzheimer wurde u.a. wegen Zuhälterei und Menschenhandel verurteilt, saß vier Jahre im Knast und lieferte und liefert Boulevardmedien verlässlich Stoff. Jetzt hat der wahlweise als “Puff Prinz” oder “Prinz Porno” titulierte Gernegroß Facebook für sich entdeckt. Mit absehbaren Folgen.

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Eintrag von Prinz Marcus auf seiner Facebook-Seite: “Guten Morgen meine Facebook Freunde … und gleich zu Beginn eine wichtige Frage: links oder rechts ? ;-)” Dazu gibt es ein Schwarzweiss-Foto von zwei sehr leicht bekleideten jungen Frauen und über 150 Kommentaren im Stile von: “Doppelt hält besser”, “Du Sau. Sehr nice.” “Nimm beide” usw. Irgendwann meldet sich dann auch Prinz Marcus in der ihm eigenen Art zu Wort: “da ich es ja immer allen recht machen möchte , werd ich mir viagra reinhauen und beide glücklich machen ….. hoffe bin bis zum mittag fertig :-)” Prinz Markus hat aus den sexistischen Einträgen mittlerweile ein wiederkehrendes Facebook-Spielchen gemacht.

Man muss fast zweimal hinschauen, aber es stimmt: Ein wegen Menschenhandels verurteilter Zuhälter aus Pforzheim zeigt auf seiner Facebook-Seite Frauen und fragt seine Fans, welche davon er knallen soll. Das hat ein, wie soll man das sagen, Hautgout? Auf einem anderen Foto posiert der Prinz Marcus mal wieder mit Pamela Anderson und trägt dabei stolz ein Sweatshirt der Hells Angels, zu denen ihm gute Kontakte nachgesagt werden.

In einem seiner Kommentare schreibt Prinz Marcus, sein Berater habe ihm geraten, täglich seinen Fans “etwas auf Facebook” zu bieten, damit die Fanseite zum Leben erweckt wird. Jetzt findet man dort also eine Mischung aus Zuhälter-Späßen, Protz-Bildergalerien und Familienfotos aus dem Leben von Prinz Marcus. So sieht also Social Media aus, wenn einer wie er sich des Themas annimmt. Man hätte es sich denken können. Über 11.000 Menschen haben bei Prinz Marcus schon auf “gefällt mir” geklickt.

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