Sechs Tipps für das Arbeiten in der Cloud

Alle Daten aktuell und sychronisiert an einem Ort: Arbeiten mit der Cloud bringt viele Vorteile mit sich. Am Dienstag launchte Google seine Online-Festplatte Google Drive und macht mit dem Webspeicher etablierten Anbietern wie Dropbox Konkurrenz. Aber auch Microsoft besserte kurzerhand sein Skydrive nach. Bei so viel digitaler Bewölkung kann man schnell den Überblick verlieren. Mit unseren Tipps arbeiten Sie auch künftig wolkenlos glücklich und nutzen nebenher etliche Gigabyte kostenlosen Speicherplatz im Web.

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Google Drive: Gemeinsam Dokumente bearbeiten
Google hat sein “GDrive” eng mit der Office-Suite Google Docs und dem hauseigenen Social Network Google+ verknüpft. Für den Suchmaschinenkonzern soll das Google Drive als Knotenpunkt für alle Web-Dienste fungieren. Das bedeutet: Google Docs ist direkt in Google Drive integriert. Dadurch können Sie mit mehreren Personen in Echtzeit an Dokumenten, Tabellen und Präsentationen tüfteln. Dokumente lassen sich mit Anmerkungen anfüttern. Außerdem werden Sie benachrichtigt, sobald andere Anmerkungen zu gemeinsam bearbeiteten Dateien gemacht haben.

Interessant: Google Drive kann mittels OCR-Technologie Text in eingescannten Dokumenten erkennen. Google selbst schreibt in seinem Blog: “Angenommen, ihr habt ein eingescanntes Bild von einem alten Zeitungsausschnitt hochgeladen. Dann könnt ihr nach einem Wort im Text des eigentlichen Zeitungsartikels suchen.” Damit eignet sich die Cloud-Festplatte bestens für akademisches Arbeiten.

Dropbox: Dokumente mit anderen teilen

Wer einmal als Team für ein Projekt mit vielen Daten Dropbox genutzt hat, mag den Service nicht mehr missen. Zwei Gigabyte kostenloser Speicher sind zwar nicht die Welt, aber mit Blick auf einzelne Projekte gerechnet meist ausreichend. Haben mehrere Nutzer Zugriff auf einen Ordner, gehört das Mail-Chaos mit Betreffen wie “Wirklich aktuellste Version – BITTE ALLE DIESE DATEI NUTZEN” der Vergangenheit an. Alle Inhalte werden automatisch synchronisiert und sind über stabil laufende Apps auch auf mobilen Endgeräten einsehbar. Der Webspeicher lässt sich bequem mit dem Finder auf dem Mac oder über den Arbeitsplatz auf einem Windows-Rechner ansteuern. Dateien landen per Drag & Drop in der Cloud.

Telekom Cloud: Backup für wichtige Dateien
Der rosa Telekommunikationsriese schenkt jedem Speicherbedürftigen 25 Gigabyte in der Telekom Cloud. Die ComputerBild lobte in einem Vergleichstest die permanent verschlüsselte Verbindung zur Cloud. Inhalte lassen sich mit anderen Nutzern problemlos teilen. Der Zugang zum Webspeicher der Telekom funktioniert nicht ganz so unkompliziert wie beim Konkurrenten Dropbox. Das muss er aber auch nicht, wenn Sie das virtuelle Laufwerk als reines Backup-Medium für wichtige Projektdateien, Schritsätze oder andere Dokumente nutzen.

iCloud: Kontakte und Bilder von iPhone und Co. sichern
Apples iCloud hat einen Vorteil: Sie arbeitet automatisch im Hintergrund. Einmal die entsprechenden Einstellungen vorgenommen, synchronisiert der Webdienst Bilder, Kontakte, Kalendereinträge, Lesezeichen, Mails, Fotos sowie Dokumente bis zu einer Gesamtgröße von fünf GB kostenlos zwischen allen angeschlossenen Apple-Geräten. Wer mehr Speicher braucht, muss zahlen. Der Nachteil: Daten lassen sich derzeit nicht mit andere Nutzern teilen.

Pixlr: Photoshop in der Cloud
Um schnell und rudimentär Bilder zu bearbeiten und zuzuschneiden, brauchen Sie nicht unbedingt ein installiertes Bildbearbeitungprogramm. Über Pixlr.com können Sie ohne Registrierung in Photoshop-Manier Bilder hochladen, mit einigen Effekten versehen und exportieren.

Dropbox-Alternative Skydrive: Sieben Gigabyte zum Ausprobieren
Als Antwort auf Googles "GDrive" hat Microsoft die Nutzung seines Cloudspeichers Skydrive überarbeitet. Statt 25 Gigabyte Platz für eigene Daten spendiert der Redmonder Softwareriese zwar nur noch sieben Gigabyte. Dafür lässt sich der Webservice mittlerweile dem Mac und über iPhone und iPad in Dropbox-Manier nutzen.

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