Werbemarkt wächst im ersten Quartal um 3,3%

Marketing Die deutschen Medien haben in den ersten drei Monaten 2012 immerhin 3,3% mehr mit Werbung umgesetzt als in den entsprechenden Monaten des Vorjahres - zumindest brutto. Laut Nielsen sieht es bei den Print-Medien hingegen nicht so gut aus, sie liegen unter den Zahlen des Vorjahres. Deutlich nach oben geht es für Internet und Fernsehen.

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Zu den Verlierern des Quartals gehören neben der Out-of-Home-Werbung (-4,2%) alle drei Print-Segmente. Die Fachzeitschriften landeten brutto 0,8% unter dem ersten Quartal 2011, die Publikumszeitschriften 3,7% und die Zeitungen sogar 3,8%. Die Brutto-Werbeumsätze im Internet wuchsen in der Nielsen-Statistik hingegen um 14,6%, die im Fernsehen um 7,7% und die im Radio um 6,6%.

(Tabelle: Nielsen)

Besonders positiv entwickelt hat sich der Werbemarkt laut Nielsen um Februar (+5,0%), nachdem der Januar nur um 0,8% über dem des Jahres 2011 gelegen hatte. Im März ging es um immerhin 3,9% nach oben.

Wie immer muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass es sich bei den Nielsen-Zahlen um Brutto-Umsätze handelt. Eventuelle Rabatte, Freispots, Austauschgeschäfte und Eigenanzeigen werden in diesen Zahlen nicht als solche, sondern als komplett nach Preisliste bezahlte Werbung gewertet. Über tatsächliche Umsätze geben die Nielsen-Zahlen also keine Auskunft. Ein wichtiges Indiz für die Entwicklung der einzelnen Medienbranchen und des Werbedrucks sind sie dennoch.

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