KEK will sich gegen Springer-Urteil wehren

Publishing Die KEK will am Montag Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesverwaltungsgericht einreichen. Damit wehren sich die Medienaufseher gegen das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, nachdem die Axel Springer AG die von Medienaufseher gestoppte Übernahme von ProSiebenSat.1 hätte durchführen dürfen.

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Die zuständige Kontrollkommission KEK habe ihren Beurteilungsspielraum „in mehrfacher Hinsicht überschritten”, hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof im Februar geurteilt.
Die Axel Springer AG hatte jahrelang prozessiert und schlussendlich gegen die Entscheidung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der KEK geklagt. Mit Erfolg. "Wir erhoffen uns eine abschließende Klärung und ein deutliches Signal zugunsten einer effektiven Konzentrationskontrolle", erklärt die KEK-Vorsitzende Insa Sjurts im Spiegel. Am Montag verstreicht die Frist, innerhalb der die Medienaufseher Beschwerde gegen das Urteil einreichen können.

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