Deutsche sehen weniger fern

Fernsehen Nachdem der TV-Konsum in den vergangenen Jahren stetig anstieg, gab es im ersten Quartal 2012 eine deutlich rückläufige Entwicklung. 6 Minuten pro Tag sahen die im GfK-Panel erfassten Deutschen und EU-Bürger innerhalb Deutschlands weniger fern - 242 statt 248 Minuten. Besonders in den Altersgruppen von 14 bis 39 geht es dabei stark nach unten.

Werbeanzeige

So weist eine Media-Control-Auswertung der GfK-Daten für die 14- bis 19-Jährigen im ersten Quartal nur noch einen täglichen TV-Konsum von 106 Minuten aus – im ersten Quartal 2011 waren es noch 120 – ein Minus von 14 Minuten bzw. 11,7%. Bei den 20- bis 29-Jährigen wurde im selben Zeitraum 9 Minuten weniger ferngesehen als im Vorjahr, bei den 30- bis 39-Jährigen 11 Minuten weniger.

Keine grundlegenden Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern. Am deutlichsten ging es bei den Frauen in den Altersstufen von 14 bis 19 und 30 bis 39 nach unten, bei den Männern sehen die 14- bis 19-Jährigen und die 20- bis 29-Jährigen besonders deutlich weniger fern. Eine positive Entwicklung gibt es in keiner der Standard-GfK-Altersgruppen, selbst die Über-65-Jährigen, mit 336 Minuten pro Tag weiterhin die größten TV-Junkies, schalteten den Fernseher sechs Minuten weniger pro Tag ein. Einzig bei den 40- bis 49-Jährigen blieb der TV-Konsum stabil.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige