Trotz Neustart: Gottschalk mit Minusrekorden

Fernsehen Der Aufschwung war nur von kurzer Dauer. Nur zwei Wochen nachdem Thomas Gottschalk von seiner Studio-Baustelle aus ansteigende Zuschauerzahlen verzeichnete, fällt seine ARD-Vorabend-Show nun wieder in Richtung Tiefstwert. Die Ergebnisse der aktuellen Woche: Der mit 1,09 Mio. schwächste Montag und der mit 1,03 Mio. zweitschwächste Dienstag seit Showstart. Nun droht sogar ein neuer Wochen-Minusrekord, denn insbesondere der Donnerstag ist traditionell der schlechteste Gottschalk-Tag.

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Für Thomas Gottschalk, der sich garantiert einen dauerhaften Aufschwung von der Änderung seines Showkonzeptes erhofft hat, sind diese Zahlen ein herber Rückschlag. Noch vor zwei Wochen hatte er mit seinen Baustellen-Sendungen am Montag und Dienstag 1,43 Mio. und 1,21 Mio. Zuschauer erreicht. In der vergangenen Woche gab es mit 1,31 Mio. und 1,25 Mio. Marktanteile von 5,5% und 5,3%, diesmal nur noch 4,6% und 4,3%.

Schon der vergangene Donnerstag hatte die Alarmglocken aufs Neue läuten lassen, denn mit 0,92 Mio. Zuschauern und 3,7% war die Ausgabe die schwächste seit Start der Show Ende Januar. Angesichts der bisherigen Entwicklung in dieser Woche könnte sie "Gottschalk Live" sogar einen neuen Wochen-Minusrekord bescheren – der liegt derzeit bei 1,14 Mio. Zuschauern und stammt aus der vorigen Woche. Der Marktanteils-Wochenminusrekord von 4,3% wurde hingegen vom 12. bis 15. März erreicht – auch er ist in Gefahr.

Das lange Feiertagswochenende dürften daher einige ARD-Granden sicher wieder dafür nutzen, um über die Zukunft der Show nachzudenken. Einziger Mini-Lichtblick: Bei den 14- bis 49-Jährigen wird es in dieser Woche wohl keinen neuen Tiefstwert geben, mit einem – natürlich weiterhin miserablen – Marktanteil von 3,0% gab es für die Show am Dienstag sogar den drittbesten Wert der vergangenen sieben Wochen. Allerdings: Am Montag waren es nur 2,2%. Die hitzigen Diskussionen um die Sendung werden diese Zahlen nicht beenden. Im Gegenteil: Wenn auch das neue Konzept die Zuschauer in diesem Ausmaß flüchten lässt, dürfte es allmählich endgültig brenzlig für Thomas Gottschalk werden.

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