Heesters-Erben geben Goldene Kamera zurück

Publishing Die Töchter des im Alter von 108 Jahren gestorben Sängers und Schauspielers Johannes Heesters sowie dessen Witwe Simone Rethel sind sauer auf die Bild-Zeitung. Die hatte einen Artikel mit der Überschrift "So machten die Nazis Johannes Heesters reich" veröffentlicht. Die Heesters-Erben kündigten nun via Bunte an, dass sie “Jopies” Goldene Kamera an den Springer Verlag aus Protest gegen den Artikel zurückgeben wollen.

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Heesters erhielt die Goldene Kamera, die der Axel Springer Verlag jährlich vergibt, vor zehn Jahren für sein Lebenswerk. Die beiden Heesters-Töchter Nicole, 75, und Wiesje, 80, wollen damit gemeinsam mit Heesters Witwe Simone Rethel, 62, gegen die Berichterstattung der Bild protestieren. In dem Artikel, der am 28. März erschien, wurde die These aufgestellt, Heesters habe von der Nazi-Diktatur als Schauspieler und Sänger geschäftlich profitiert. Simone Rethel in Bunte: “Da wird mit perfiden, unsachlichen und aus dem Zusammenhang gerissenen Dingen den Menschen suggeriert, dass mein Mann ein Nazi war.“

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