Unternehmen weichen Facebook-Verbot auf

Social Networks sind nicht nur Arbeitszeitkiller und Sicherheitslücken. Nein, Facebook sorgt für zufriedenere Arbeitnehmer. Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat herausgefunden, dass immer mehr Firmen ihre Social-Media-Verbote auflockern. Doch längst nicht jeder Konzern gibt sich so weltoffen im Jahr 2012. Unternehmen wie Porsche und Co. untersagen ihren Angestellten weiterhin die Nutzung des Social Networks Nummer eins.

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Wer viel arbeitet, muss auch entspannen. Facebook bietet gute Möglichkeiten zum Stressabbau. In der Kaffee- oder Zigarettenpause lässt sich schnell die Timeline nach neuen Bildern, Videos und interessanten Webfundstücken durchstöbern. Und doch verbieten immer noch viele Konzerne ihren Angestellten den kurzen Zeitvertreib via Facebook. Die Argumente sind die immergleichen: zu unsicher und zu viel Ablenkung.

Doch laut Aussage der Marktforscher von Gartner scheinen immer mehr Konzerne das Socia-Media-Verbot aufzuweichen. Haben in 2010 noch die Hälfte der Unternehmen dagegen argumentiert, sollen es 2014 “nur” noch 30 Prozent sein. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen brauchen bestimmte Abteilungen, wie etwa das Marketing, den Zugang zu Social Media, zum anderen würden Arbeitnehmer längst über ihre mobilen Endgeräte auf Facebook und Co. surfen. Ein Verbot wäre somit obsolet.

Computerworld zitiert Dan Olds von der Gabriel Consulting Group, dass es ein durchaus gängiges Prozedere sei, wenn Angestellte sich zwischen ihren intensiven Arbeitsphasen bei Facebook, Twitter oder Pinterest herumtreiben würden. Olds sieht darin keine Einbußen in Sachen Produktivität.

Immerhin würden Angestellte durch Smalltalk vor dem Wasserspender oder Lunches mit Kollegen viel mehr Zeit verlieren. Er glaubt, dass Arbeitgeber endlich erkennen müssten, dass ihre Angestellten nicht 100 Prozent der Arbeitszeit 100 Prozent Leistung erbringen könnten.

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