Web-Offensive bei Welt und Morgenpost

Publishing Frühjahrsputz im gemeinsamen Newsroom von Welt Online und Morgenpost.de. Die beiden Springer-Seiten präsentieren sich seit Mittwoch aufgeräumter und breiter. Vorbei die Zeiten, in denen Welt-Online-Texte nach nur wenigen Zeilen ständig von Bildergalerien oder Zitate-Kästen unterbrochen wurden. Zudem soll vor allem die Wirtschaftsberichterstattung verbessert werden. Die Morgenpost setzt noch stärker auf regionale Themen, wie etwa den neuen Flughafen, und schafft für ihn sogar ein eigenes Ressort.

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Frühjahrsputz im gemeinsamen Newsroom von Welt Online und Morgenpost.de. Die beiden Springer-Seiten präsentieren sich seit Mittwoch aufgeräumter und breiter. Vorbei die Zeiten, in denen Welt-Online-Texte nach nur wenigen Zeilen ständig von Bildergalerien oder Zitate-Kästen unterbrochen wurden. Zudem soll vor allem die Wirtschaftsberichterstattung verbessert werden. Die Morgenpost setzt noch stärker auf regionale Themen, wie etwa den neuen Flughafen, und schafft für ihn sogar ein eigenes Ressort.

Die neue Startseite von Welt Online

Die offensichtlichste Änderung bei Welt Online ist gleich auf der Startseite zu sehen. Denn sie leichter und breiter geworden, zudem haben die Berliner das Wetter wieder der Seite gehoben. Damit handeln die Seiten-Macher nach der klassischen Online-Journalismus-Lehre, die davon ausgeht, dass Wetter-Storys im Netz immer zu den Top-Storys gehören.

Überhaupt nehmen die Architekten der Seitenumbauten diesmal für sich in Anspruch, ganz viel auf die User gehört zu haben. „Wir haben gelesen, was Sie in E-Mails, Tweets, Facebook-Mitteilungen, Faxen, Briefen und auch Postkarten (wirklich!) an Kritik und an Wünschen geäußert haben. Und wir haben das alles in die Neugestaltung von Morgenpost Online einfließen lassen“, schreibt die Redaktion in ihrem Editorial zum Relaunch.

Auch die Kollegen von der Welt berufen sich bei den Änderungen auf Leserwünsche. So werden die Blogs von ihrem Nischendasein erlöst und prominenter platziert, die Artikelseiten wurden entschlackt und die vielen Kastenelemente aus den Texten an den Rand verbannt. Als speziellen Service und für eine bessere Suchmaschinen-Optimierung gibt es jetzt auch spezielle Themenseiten.

Die frische Homepage von Morgenpost.de

Zudem wird die Wirtschaftsberichterstattung vertieft und ausgebaut. „Da wir wissen, dass unter Ihnen besonders viele Wirtschafts- und Finanzinteressierte sind,  haben wir das Börsenmodul, das Sie weiterhin auch in der Geld-Bühne auf der Homepage finden, in kleinerer Form auch weiter oben platziert“, schreibt der stellvertretende Chefredakteur Oliver Michalsky. Alle Berichte über Dax-Unternehmen werden jetzt auch mit den jeweiligen aktuellen Börsenkursen angereichert.

Neben den Leserwünschen trägt die Redaktion möglicherweise auch dem Trend Rechnung, dass seit Monaten die Wirtschaftsmedien mit kräftigen Traffic-Zuwächsen punkten konnten. Aktuell erreicht Welt Online im Februar 41,3 Millionen Visits. Vor zwölf Monaten waren es noch 33,6 Millionen Besuche. Auch Morgenpost.de konnte seine Besucherzahlen steigern. Das Lokal-Portal aus der Spreemetropole kam im vergangenen Monat auf 6,6 Millionen Visits. Vor einem Jahr waren es noch 4,24 Millionen.
Besondere Traffic-Hoffnungen werden Welt und Morgenpost mit der stärkeren Einbindung von Social-Media-Angeboten verbinden. „Mit einem Klick können Sie nun von der Startseite aus erfahren, wie auf Google+, Facebook und Twitter die Geschichten von „Welt Online“ diskutiert werden“, schreibt Michalsky. Zudem merken die Morgenpost-Kollegen noch an: „Wenn Sie Freunden, Familienmitgliedern, Twitter-Followern oder Facebook-Bekanntschaften Artikel empfehlen möchten – tun Sie es.  Das geht nun einfacher als zuvor.“

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