Wächterpreis 2012 für Handelsblatt-Team

Publishing Es ist einer der wohl wichtigsten Preise für Tageszeitungen: In diesem Jahr geht der erste Platz des Wächterpreises an die Handelsblatt-Autoren Martin Buchenau, Jürgen Flauger und Sönke Iwersen für ihre Recherchen zum EnBW-Kauf durch das Land Baden-Württemberg. Den zweiten Platz belegt, Ursula Samary, Chefreporterin der Rhein-Zeitung, für ihre Storys über die von der rheinland-pfälzischen Landesregierung geplanten Auflösung des Oberlandesgerichts Koblenz.

Werbeanzeige

Der erste Preis ist mit 12.000 Euro dotiert. Für den zweiten Platz erhält Samary 8000 Euro. Der dritte Platz – und damit 6000 Euro – gehen an Barbara Schönherr, eine freie Mitarbeiterin des Tagesspiegels. „Mit ihrer gründlichen und sachkundigen Recherche hat sie an einem Berliner Beispiel den ausufernden Missbrauch von Fördermitteln in der Familienhilfe aufgezeigt“, heißt es in der Erklärung.

Geehrt wird Schönherr unter anderem von ihrem Vorgesetzten. Denn der Herausgeber des Berliner Tagesspiegels, Hermann Rudolph, war Vorsitzender der unabhängigen Jury. Diese bescheinigte den Gewinnern „mit verschiedenen journalistischen Stilmitteln sauber, stringent und nachvollziehbar die mehr als zweifelhaften Umstände des Ankaufs von 45 Prozent des Energieversorgers EnBW durch das Land Baden-Württemberg unter seinem damaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus dargelegt und analysiert“ zu haben.

Zum 43. Mal vergibt die Stiftung „Freiheit der Presse“ aus Bad Vilbel die Auszeichnung. Geehrt werden die Preisträger 16. Mai im Rahmen einer Feierstunde im Kaisersaal des Frankfurter Römers.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige