So lacht das Web über die FDP

Publishing Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Dieses Sprichwort scheint sich nach der Wahlniederlage im Saarland für die FDP zu bestätigen. Nur 1,2 Prozent holten die Liberalen und flogen damit aus dem Landtag. Auf Facebook, Twitter und Co. machte sich seit dem Wochenende die Schadenfreude breit. Vor allem Anhänger der Piratenpartei, die mit 7,4 Prozent in den Landtag einzog, ziehen genussvoll über FDP-Generalsekretär Patrick Döring und seine Parteikollegen her.

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Die Niederlage der FDP im Saarland ist ein gefundendes Fressen für alle jene, die schon seit langer Zeit mit dem Regierungsgebaren der Liberalen unzufrieden sind. Die Wähler straften die die Partei ab. Während Parteichef Philipp Rösler noch seine Wunden leckt, legt das Social Web jetzt nach.

Daran dürfte FDP-General Patrick Döring auch eine gehörige Portion Mitschuld tragen. Er sorgte vorab für eine Welle der Empörung, als er das Politikbild der Piraten als “Tyrannei der Masse” bezeichnete. Dieser Ausspruch wird ihm nun zu Verhängnis.

Gleich mit mehreren Bildern machen sich User über den leicht übergewichtigen Politiker lustig. “Es stimmt: Wenn ich mir den aufgedunsenen Generalsekretär der FDP Patrick Döring anschaue, bekomme ich auch Angst vor der ‘Tyrannei der Masse’”, schreibt Lorenz Meyer auf Google+. Ein anderes Motiv persifliert den 38-Jährigen als tumben Kandidaten bei “Wer wird Millionär?”.

Beim typischen Gema-Verbotsschild auf YouTube bedienen sich anderen Motive, die erklären, dass die FPD “leider nicht mehr in Deinem Bundesland verfügbar” sei.

Damit nicht genug. Twitterer bov bjerg schreibt: "Die kleine FDP möchte bitte aus dem Sårland abgeholt werden!" Immerhin hätten dann IKEA und die Liberalen nicht nur die Farben gemeinsam.

“Riesenerfolg im Saarland: Mehr Stimmenfreiheit für die FDP”, resümierte Peter Glaser am Montag. Und Maik Söhler von taz.de schrieb auf Google+: “1,2 Prozent. Bei Seitenbesuchen sagen wir: Das sind die Crawler und Bots.” Und wer nochmal nachschauen will, in welchen Bundesländern die FPD überhaupt noch vertreten ist, kann das auf Istdiefdpnochimlandtag.de tun.

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