Twitter-Deutschland sucht einen Sprecher

Publishing Die Deutschland-Pläne von Twitter nehmen offenbar Gestalt an. Zumindest scheint der Zwitscher-Dienst hierzulande auf der Such nach Mitarbeitern zu sein. Mit Hilfe des Personalmanagement-Experten BGPM sucht das Unternehmen zur Zeit einen Kommunikationschef und einen „Sports Partnership Manager“. Allerdings scheint der Unternehmenssitz noch immer nicht festzustehen, von dem aus die Mikroblogging-Plattform ihr Deutschland-Geschäft anschieben will. In der […]

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Die Deutschland-Pläne von Twitter nehmen offenbar Gestalt an. Zumindest scheint der Zwitscher-Dienst hierzulande auf der Such nach Mitarbeitern zu sein. Mit Hilfe des Personalmanagement-Experten BGPM sucht das Unternehmen zur Zeit einen Kommunikationschef und einen „Sports Partnership Manager“. Allerdings scheint der Unternehmenssitz noch immer nicht festzustehen, von dem aus die Mikroblogging-Plattform ihr Deutschland-Geschäft anschieben will.

In der Stellenausschreibung ist in Sachen Standort von „Berlin, München, Hamburg“ die Rede. Konkreter wird es allerdings bei der Job-Beschreibung. Der neue Kommunikations-Chef soll als erstes eine Kommunikationsstrategie für Deutschland entwickeln, Kampagnen entwerfen, welche die einheimische „Fan-Base“ erweitern sollen. Der Kommunikator soll sich zudem auch um die politische Lobbyarbeit kümmern. Sein Ziel dürfte es sein, für weniger politische Wellen zu sorgen. Denn das Beispiel Facebook zeigt, dass Social Networks für Politiker immer wieder eine Gelegenheit sind, sich öffentlichkeitswirksam zu beschweren.

Mit seinen Besuch bei der Kanzlerin am vergangenen Freitag sorgte Twitter-Gründer Jack Dorsey für gutes politisches Wetter – erst einmal. Als Qualifikationen sollte der neue Sprecher beste Verbindungen zu Schlüsselmedien und anderen „influencers“ haben. Zudem wird ein tiefes Social-Media-Verständnis gefordert.  

Wichtigste Aufgabe des „Sports Partnership Manager“ soll es sein, Beziehungen zu Sportstars, ihren Managern und Agenten auf- und auszubauen. Dies zeigt, wie wichtig der Sport-Sektor für den Zwitscher-Dienst ist. Immerhin sorgen Sport-Events immer wieder für neue Rekorde.

In beiden Anzeigen macht BGPM, wie in diesem Business üblich – offiziell keine Angaben über die Identität ihres Auftraggebers. So heißt es in der Beschreibung nur „Our client is an US Number 1 Start-Up, beginning to keep going its success story with a German office. Without its service, the modern media landscape would be a different one today. Millions of people are using the social network worldwide to share their thoughts. Now, it is going to open a new department in Germany.“ Auf Anfrage wurde der Name Twitter nicht bestätigt, aber explizit nicht ausgeschlossen.

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