FC Bayern startet eigenes Social Network

Publishing Am 28. März startet der FC Bayern München ein eigenes Social Network. Auf MyFCB sollen sich Fans des Fußballvereins abseits von Facebook noch stärker mit dem Verein identifizieren. Die Social-Media-Offensive ist von langer Hand geplant. Die Bayern wollen ihre Community-Aktivitäten bündeln. Erst vor Kurzem verhängte man für Spieler ein umfangreiches Social-Media-Verbot. Auf MyFCB sollen sich Redakteure und Fan-Moderatoren um die Belange der User kümmern.

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Das neue Netzwerk soll über nahezu alle Features verfügen, mit denen auch Facebook aufwartet. Fans sollen Beiträge über einen “Guad”-Button liken können. Außerdem können Sie Videos, Bilder und Texte kommentieren und untereinander diskutieren können. Weil man sich offen für Kritik zeigen will, führte der Verein außerdem einen “Net guad”-Button ein.

Bereits vor einigen Wochen kündigte der FC Bayern eine Community-Offensive an. Auf der Webseite des Fußballvereins hatte man kurzerhand angekündigt, bald einen neuen Top-Zugang zu verzeichnen. Der sollte dann auf eine Pressekonferenz, die auch via Facebok gestreamt werden würde, bekanntgegeben werden.

Allerdings sahen die vielen Fans, die eingeschaltet hatten, nur ein Bild von sich selbst. Der Bundesligist wollte seine Fans als die Nummer 12 im Team willkommen heißen und sich für die Unterstützung seiner Community bedanken. Die ganze Aktion war nur dazu da, um die neue Facebook-App The New FCB Star vorzustellen. Die Aktion begründete der FC Bayern so: "Jeder einzelne FCB-Fan ist die ’spektakuläre Neuverpflichtung‘, unser zwölfter Mann! Doch der Gag ging nach hinten los. Fans zeigten sich verärgert. Vorbildlich: Die Verantwortlichen entschuldigten sich auf der Webseite und auf der Fanpage.

Dass der Verein seine Community-Aktivitäten bündeln will, zeichnete sich auch schon Wochen zuvor ab, als man für Spieler ein Social-Media-Verbot verhängte. Zuvor hatten einige Profis harmlose Bilder aus der Umkleide gepostet oder sich via Twitter über Trainerentscheidungen beklagt. Künftig sollen sich mehrere Social-Media-Redakteure und Fan-Moderatoren um einen vernünftigten Umgangston innerhalb der Community.

Auf Facebook läuft der derzeit bestens für den Rekordmeister. Der FC Bayern verfügt über die meisten Fans. Auf Platz zwei liegt Borussia Dortmund, gefolgt von Schalke 04. Doch mit der Masse an Fans verdient der Verein bislang kein Geld. Innerhalb einer eigenen Community dürfte es weitaus einfacher sein, Werbung zu verkaufen, wenn der Traffic stimmt.

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