ZDF zögert und prüft „Gemeinsame Erklärung“ mit Verlagen

Fernsehen Die Unterzeichnung des Abkommen, das die Inhalte der Nachrichten-Websites und Apps von ARD, ZDF und deutschen Tageszeitungsverlagen definieren sollte, verschiebt sich voraussichtlich in den Sommer.

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Der ZDF-Intendant Thomas Bellut erklärte in seiner ersten Pressekonferenz im neuen Amt, der bisher ausgehandelte Text der "Gemeinsamen Erklärung" sei "noch nicht unterschriftsreif". Der Text müsse zunächst im Telemedienausschuss und dann im Fernsehrat besprochen werden. Die nächste Sitzung des Fernsehrates ist regulär im Juli.  

Vereinfacht gesagt soll die Erklärung die Sender verpflichten, in ihren digitalen Angeboten Text-Inhalte zurückzunehmen und Bewegtbilder in den Vordergrund zu stellen. Gleichzeitig sollen die Verlage sich beim Video-Angebot mäßigen. Der Entwurf der Erklärung ist für beide Seiten ein Kompromiss, der von den jeweiligen Online-Verantwortlichen auch kritisch gesehen wird. Vor diesem Hintergrund ist das Zögern des ZDF zu interpretieren.

Ein Termin zur Unterzeichnung war für den 14. März angesetzt, war vom ZDF aber wieder abgesagt worden.

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