Musik-Streaming-Dienst Spotify geht online

Publishing 16 Millionen Musiktitel im Angebot, kostenlos, werbefinanziert und dazu noch legal: der schwedische Musik-Streaming-Dienst Spotify geht am Dienstag in Deutschland an den Start. Bislang hat der Musik-Anbieter zehn Millionen aktive Nutzer in zwölf Staaten. Nicht nur auf dem Computer, sondern auch auf dem Handy ist der Dienst nutzbar. Der einzige Makel: die Nutzer müssen bei Facebook registriert sein und den neuen Dienst mit ihrem Account verknüpfen.

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Spotify rühmt sich selbst "Die umfassendste, jederzeit verfügbare Musikbibliothek der Welt" zu sein. Die Nutzer sollen sich vorstellen, dass Spotify eine neue Musiksammlung sei: "Deine Bibliothek. Allerdings ist deine Sammlung jetzt riesiger als zuvor: Sie umfasst mehrere Millionen Titel, und ständig kommen weitere hinzu."
Zunächst müssen die User eine Software herunterladen und dann können sie den Musik-Dienst von Spotify nutzen. Zwischen den Songs gibt es immer eine kurze Werbeunterbrechung. Wen das stört, der kann für 4,99 Euro im Monat einen werbefreien Zugang erhalten. Für die Nutzung mit Smartphones zahlen die Nutzer knappe 10 Euro monatlich. Nach Angaben des Unternehmens zahlen bereits drei der zehn Millionen Nutzer außerhalb von Deutschland für einen werbefreien Zugang, bericht Spiegel Online.
Ob das Angebot später für jeden Hörer kostenpflichtig wird oder es nur zu einer Nutzungs-Einschränkung von 10 Stunden im Monat kommt, wie es in den anderen Ländern der Fall ist, teilte das Unternehmen nicht mit. Zum Start erlaubt die Gratis-Version das kostenlose Hören von 20 Stunden im Monat.
Die einzige kleine Krux an der ganzen Sache: Wer Musik hören will, muss bei Facebook registriert sein und den Dienst mit seinem Account verknüpfen. Immer wenn ein Song gehört wird, wird dieser auch bei Facebook geteilt, was man allerdings abstellen kann. Manager Axel Bringéus begründet die enge Bindung mit Facebook damit, dass man ein gemeinsames Ziel habe: nämlich "Musik und das Soziale zu vernetzen", schreibt das Hamburger Abendblatt.

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