Manager Magazin renoviert seine Webseite

Publishing Einer der Gewinner der Euro-Krise sind Wirtschaftsportale. Über Monate befeuerten die Bad News von den Börsen und Rettungsgipfeln den Traffic von Handelsblatt, Wiwo und Manager Magazin. Damit das Ende der Krise, bzw. nach ein Nachlassen des Nutzerinteresses, nicht auch zu einem Besuchereinbruch führt, versuchen die Business-Angebote schon länger, sich breiter aufzustellen und noch attraktiver zu gestalten, so wie das Manager Magazin, das seine Webseite generalüberholt.

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Einer der Gewinner der Euro-Krise sind Wirtschaftsportale. Über Monate befeuerten die Bad News von den Börsen und Rettungsgipfeln den Traffic von Handelsblatt, Wiwo und Manager Magazin. Damit das Ende der Krise, bzw. nach ein Nachlassen des Nutzerinteresses, nicht auch zu einem Besuchereinbruch führt, versuchen die Business-Angebote schon länger, sich breiter aufzustellen und noch attraktiver zu gestalten, so wie das Manager Magazin, das seine Webseite generalüberholt.

Die neue Startseite von Manager Magazin Online

Die sichtbarste Neuerung ist das frische Layout. Dank größerer Bilder und einer wesentlich aufgeräumteren Optik zeigt sich die Wirtschaftsseite jetzt noch ordentlicher. Inhaltlich hat die Redaktion das Angebot vor allem um einen Videobereich und speziellen Themen-Dossiers erweitert. So erklärt Redaktionsleiter Karsten Stumm in seinem Editorial zum Relaunch, dass gleich vier neue Clip-Formate bereitstünden. „Gezeigt werden zum einen Fahrttests über bis zu 20 Jahre alte Autos, sogenannte "Youngtimer", die sich längst auch zur alternativen Geldanlage eignen. Experten nehmen in einem weiteren Video-Format darüber hinaus Fahrer-Assistenzsysteme für die Leserinnen und Leser von Manager Magazin online unter die Lupe. Zudem werden Lern-Videos über Karrierethemen angeboten.“

Unterhaltsamer Höhepunkt soll das vierte Video-Format sein: Ein kabarettistischer Wochenrückblick, in dem bekannte Satiriker in 3.30 Minuten wöchentlich Wirtschaftsthemen aufs Korn nehmen. Zum Start ist Horst Schroth zu sehen sein. Weitere bekannte Satiriker, wie Arnulf Rating, Frank Lüdecke und Heinrich Pachl sollen folgen.

Der erste Satire-Clip mit Horst Schroth

Besonders spannend ist die Einführung eines neuen englischsprachigen Bereiches. Er soll künftig die europäische Debatte zu wichtigen Wirtschaftsthemen abbilden. Auch aus Trafficsicht ist dies ein interessantes Experiment, weil die Hamburger mit einem erfolgreichen englischen Artikel gleich eine weit größere Reichweite erzielen können als mit deutschen Stücken. Im Februar erreichte das Portal 8,7 Millionen Visits. Damit verdoppelten die Hamburger im Vergleich zum Vorjahr fast ihren Traffic. Denn 2011 erreichten sie noch 4.8 Millionen Visits. Als Traffic-Turbo erwies sich für das Manager Magazin allerdings vor allem das neue Karriere-Ressort beim Schwester-Angebot Spiegel Online. Der Traffic, der in dem SpOn-Ressort anfällt, wird komplett dem Wirtschaftsportal gutgeschrieben.

Eine weitere Steigerung der Besuche erhofft sich Stumm wohl auch durch den Facelift der Mobilversion der Seite. Im Zuge des Online-Relaunches wurde die Smartphone-Darstellung überarbeitet.

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